Illegale Einwanderung: Trumps Druck auf Mexiko macht sich bezahlt

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Mexiko entsendet 6.000 Nationalgardisten an seine Südgrenze

Donald Trump kann einen weiteren Erfolg bei der Bekämpfung der illegalen Einwanderung verbuchen. Nachdem der US-Präsident Mexiko Strafzölle in Aussicht stellte, weil der Nachbarstaat seine Südgrenze offenkundig nicht ausreichend schützt, setzte bei den Mexikanern ein Umdenkprozess ein. Wie Mexikos Außenminister Marcelo Ebrard am Mittwoch bekanntgab, werde die Entsendung von rund 6.000 Soldaten der Nationalgarde an die Südgrenze „in den kommenden Tagen rasch voranschreiten“.

Die Entsendung der Nationalgardisten erfolgt aufgrund einer Abmachung zwischen den USA und Mexiko. Zudem haben die Mexikaner zugestimmt, dass ihre nunmehrigen Bemühungen, die illegale Einwanderung verstärkt zu bekämpfen, in den nächsten 45 Tagen überwacht werden. Und hier scheint Mexiko noch viel zu tun haben, denn Außenminister Ebrard merkte an, dass „noch viele Dinge geschehen müssen“.

Mexiko dürfte nun seinerseits die mittelamerikanischen Staaten Honduras, El Salvador und Guatemala, aus denen die meisten der illegalen Einwanderer stammen, in die Pflicht nehmen. Denn das mexikanische Außenministerium führt mit den genannten Staaten Gespräche, zudem wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, um über eine Zusammenarbeit zur Beendigung der illegalen Einwanderung aus Mitteleuropa zu diskutieren.

[Autor: B.T. Bild: www.wikipedia.org/Joachim Pietsch Lizenz: CC BY-SA 2.0]

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