Der politisch-mediale Komplex behauptet, in der spanischen Exklave Ceuta sei die Lage nach dem Massenansturm von rund 80.000 illegalen, vor allem aus Nordafrika stammenden Migranten unter Kontrolle. Viele Einwohner dieser spanischen Stadt, vor allem Frauen, sehen die Sache anders, weil immer noch tausende illegale Einwanderer in Ceuta umherstreifen, was ein gewaltiges Sicherheitsrisiko darstellt.
Die Zeitung „El Mundo“ berichtete, dass nach Angaben der Guardia Civil seit Ende Juli in der etwa 83.000 Einwohner zählenden Stadt 15 Vergewaltigungen verzeichnet wurden. Am vergangenen Freitag versuchten drei Personen, bei denen es sich um Brüder handeln soll, ein zehnjähriges Mädchen sexuell zu missbrauchen. Der Zeitung zufolge kommt es auf den Straßen zu ständigen Auseinandersetzungen unterschiedlicher Intensität, und auch das Umherstreifen der Illegalen durch zahlreiche Stadtviertel ist ein Problem, wobei die meisten am Strand von El Trampolin konzentriert sind, „wo Tausende junger Menschen kommen und gehen“.
Angesichts der prekären Sicherheitslage ziehen Einwohnerinnen von Ceuta die Konsequenzen und verlassen die in Richtung spanisches Festland. Außerdem werden Vorwürfe der Untätigkeit gegen die sozialistische Regierung von Ministerpräsident Sánchez laut: „Was wir gerade durchmachen, ist sehr schwer, und es ist sehr schwer mit anzuhören, wie Journalisten diese Regierung rechtfertigen, einfach alles rechtfertigen. Wir halten das nicht mehr aus, wir fühlen uns gedemütigt, mit Füßen getreten. Ich musste meine Töchter aus ihrem Haus holen, weil die Regierung nichts unternimmt, weil Herr Pedro Sánchez in La Mareta Urlaub macht. Niemand kümmert sich um uns“, sagte eine Frau namens Yoli gegenüber dem Nachrichtensender Cuatro. Außerdem erklärte Yoli, dass sie beschlossen hat, Ceuta zu verlassen, als sie die Angst ihrer Tochter sah: „Ich bin gegangen, weil meine Tochter Angst hatte und eine sehr schlechte Zeit hatte.“
Außerdem stellt die große Zahl nach wie vor in Ceuta befindlicher illegaler Einwanderer eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar. Ärzte warnen diesbezüglich vor der Verbreitung von Infektionskrankheiten wie Tuberkulose.
