{"id":22835,"date":"2026-06-25T13:53:33","date_gmt":"2026-06-25T11:53:33","guid":{"rendered":"https:\/\/zurzeit.at\/?p=22835"},"modified":"2026-06-25T21:19:52","modified_gmt":"2026-06-25T19:19:52","slug":"bruessels-210-milliarden-wette","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/","title":{"rendered":"Br\u00fcssels 210-Milliarden-Wette"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"licensetpl_attr\"><span class=\"plainlinks noprint\">Autor:\u00a0<a href=\"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/autoren\/\">R.T.<\/a>\u00a0<\/span><\/span><span class=\"licensetpl_attr\"><span class=\"plainlinks noprint\">Bild: <a href=\"https:\/\/pxhere.com\/de\/photo\/1252983\">PxHere<\/a> <\/span><\/span><span class=\"licensetpl_attr\"><span class=\"plainlinks noprint\">Lizenz: \u2013<\/span><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>Die EU hat die eingefrorenen russischen Zentralbankreserven bislang nicht enteignet. Sie sch\u00f6pft jedoch bereits die daraus entstehenden Gewinne ab, h\u00e4lt das Kapital ohne festes Enddatum blockiert und beh\u00e4lt sich ausdr\u00fccklich einen sp\u00e4teren Zugriff vor. Gleichzeitig nimmt Br\u00fcssel bis zu 90 Milliarden Euro f\u00fcr die Ukraine auf. Die politische Botschaft lautet: Russland bezahlt. Der Kreditvertrag l\u00e4uft vorerst allerdings \u00fcber die Europ\u00e4ische Union.<\/p>\n<h3>210 Milliarden Euro ohne festes Enddatum<\/h3>\n<p>Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 sind in der Europ\u00e4ischen Union rund 210 Milliarden Euro an Verm\u00f6genswerten der russischen Zentralbank immobilisiert. Der gr\u00f6\u00dfte Teil befindet sich beim Br\u00fcsseler Wertpapierverwahrer Euroclear.<\/p>\n<p>Eine Enteignung hat bislang nicht stattgefunden. Russland bleibt formal Eigent\u00fcmer der zugrunde liegenden Verm\u00f6genswerte, kann dar\u00fcber aber nicht verf\u00fcgen. Im Dezember 2025 versch\u00e4rfte der Rat die Konstruktion erheblich.<\/p>\n<p>Auf Grundlage des wirtschaftspolitischen Notfallartikels 122 des EU-Vertrages untersagte er jede direkte oder indirekte R\u00fcck\u00fcbertragung der russischen Zentralbankreserven. Die EU bezeichnet die Ma\u00dfnahme ausdr\u00fccklich als vor\u00fcbergehend und reversibel. Ein konkretes Ablaufdatum gibt es jedoch nicht.<\/p>\n<p>Die Sperre soll erst aufgehoben werden, wenn Russland seinen Angriffskrieg beendet, ausreichende Reparationen f\u00fcr den Wiederaufbau der Ukraine leistet und seine Handlungen keine schwere Gefahr mehr f\u00fcr die Wirtschaft der Union darstellen. Die Kommission muss die Regelung erstmals bis Ende 2026 und anschlie\u00dfend j\u00e4hrlich \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Rechtlich bleibt die Ma\u00dfnahme damit tempor\u00e4r. Politisch wurde aus der regelm\u00e4\u00dfig verl\u00e4ngerten Sanktion jedoch eine Blockade auf unabsehbare Zeit.<\/p>\n<p>Die Wahl der Rechtsgrundlage ist umstritten. Ungarn hat im M\u00e4rz 2026 vor dem Europ\u00e4ischen Gerichtshof gegen den Rat geklagt. Budapest wirft der EU vor, mit Artikel 122 das f\u00fcr klassische Sanktionen ma\u00dfgebliche Verfahren und das Einstimmigkeitsprinzip umgangen zu haben.<\/p>\n<p>Der Streit betrifft damit nicht mehr nur Russland. Er ber\u00fchrt die Frage, wie weit Br\u00fcssel unter Berufung auf einen wirtschaftlichen Notstand gehen darf.<\/p>\n<h3>Die EU leiht sich 90 Milliarden Euro<\/h3>\n<p>Parallel zur l\u00e4ngerfristigen Sperre hat die EU ein neues Darlehen f\u00fcr die Ukraine geschaffen. F\u00fcr die Jahre 2026 und 2027 kann die Europ\u00e4ische Kommission bis zu 90 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufnehmen.<\/p>\n<p>Die Finanzierung erfolgt nicht unmittelbar aus den russischen Reserven. Schuldnerin gegen\u00fcber den Investoren ist die Europ\u00e4ische Union. Abgesichert wird die Kreditaufnahme durch den verf\u00fcgbaren Spielraum des EU-Haushaltes.<\/p>\n<p>An der daf\u00fcr geschaffenen verst\u00e4rkten Zusammenarbeit beteiligen sich 24 Mitgliedstaaten, darunter \u00d6sterreich. Tschechien, Ungarn und die Slowakei sind von den damit verbundenen finanziellen Auswirkungen auf ihre Verpflichtungen gegen\u00fcber dem EU-Haushalt ausgenommen.<\/p>\n<p>Die R\u00fcckzahlungskonstruktion ist ungew\u00f6hnlich. Grunds\u00e4tzlich wird die Hauptsumme erst f\u00e4llig, wenn die Ukraine von Russland Geld, Verm\u00f6genswerte oder eine andere finanzielle Abgeltung erh\u00e4lt. Die Verordnung enth\u00e4lt allerdings zus\u00e4tzliche R\u00fcckzahlungsausl\u00f6ser, insbesondere bei Verst\u00f6\u00dfen gegen zentrale Auflagen sowie bei Betrug oder Korruption.<\/p>\n<p>Als Sicherheit muss Kiew der EU ein Sicherungsrecht an seinem Reparationsanspruch gegen Russland einr\u00e4umen. Dessen Wert entspricht jeweils den bereits ausgezahlten Kreditmitteln.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich h\u00e4lt die Verordnung ausdr\u00fccklich fest, dass die Union immobilisierte russische Verm\u00f6genswerte zur Tilgung des Kredites verwenden darf. Allerdings nur, sofern dies vollst\u00e4ndig mit dem Unionsrecht und dem V\u00f6lkerrecht vereinbar ist.<\/p>\n<p>Damit ist das russische Kapital keine bereits verwertbare Kreditsicherheit. Br\u00fcssel hat es aber sehr wohl als m\u00f6gliche sp\u00e4tere R\u00fcckzahlungsquelle in die Konstruktion eingebaut.<\/p>\n<p>Nicht Russland nimmt den Kredit auf. Nicht Euroclear garantiert ihn. Die EU verschuldet sich heute und hofft auf russische Zahlungen morgen.<\/p>\n<p>Sollten keine Reparationen flie\u00dfen und ein Zugriff auf die Reserven rechtlich nicht m\u00f6glich sein, verschwinden die europ\u00e4ischen Anleihen dennoch nicht. Die Investoren haben ihre Anspr\u00fcche gegen die Europ\u00e4ische Union. Genau darin liegt die finanzielle Wette.<\/p>\n<h3>Die Gewinne flie\u00dfen bereits<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend das Kapital formal unangetastet bleibt, werden die daraus entstehenden au\u00dferordentlichen Gewinne l\u00e4ngst f\u00fcr die Ukraine verwendet.<\/p>\n<p>Ende M\u00e4rz 2026 standen bei Euroclear rund 200 Milliarden Euro an sanktionierten russischen Verm\u00f6genswerten in den B\u00fcchern. Blockierte Zinszahlungen und R\u00fcckzahlungen sammeln sich dort als Barguthaben an. Euroclear legt diese Best\u00e4nde wieder an und erzielt daraus erhebliche Zinsertr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Allein im ersten Quartal 2026 waren es rund 1,1 Milliarden Euro. F\u00fcr den vorgeschriebenen Sonderbeitrag stellte Euroclear 744 Millionen Euro zur\u00fcck. Insgesamt hat das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits rund 6,6 Milliarden Euro \u00fcber den vorgeschriebenen Windfall-Beitrag an die EU abgef\u00fchrt. Eine weitere Zahlung von gesch\u00e4tzt 1,4 Milliarden Euro ist f\u00fcr Juli vorgesehen.<\/p>\n<p>Die EU vertritt dabei eine klare juristische Position: Das Eigentum an den urspr\u00fcnglichen Zentralbankverm\u00f6gen bleibt unber\u00fchrt. Die bei den europ\u00e4ischen Finanzinstituten anfallenden Barguthaben und daraus erwirtschafteten Nettogewinne gelten nach EU-Recht jedoch nicht als russisches Staatseigentum.<\/p>\n<p>Nach den seit 2024 geltenden Regeln flie\u00dfen 95 Prozent dieser au\u00dferordentlichen Einnahmen \u00fcber den EU-Haushalt in den Mechanismus zur R\u00fcckzahlung der bereits beschlossenen EU- und G7-Kredite von rund 45 Milliarden Euro. Die \u00fcbrigen f\u00fcnf Prozent gehen an die Europ\u00e4ische Friedensfazilit\u00e4t und damit in milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Dieser Mechanismus ist vom neuen 90-Milliarden-Kredit zu unterscheiden. Die bisherigen Ertr\u00e4ge bedienen nicht automatisch das neue Darlehen. F\u00fcr dieses hat die EU eine eigene R\u00fcckzahlungsarchitektur geschaffen.<\/p>\n<p>Die politische Richtung bleibt dennoch eindeutig: Zun\u00e4chst wurden die Ertr\u00e4ge nutzbar gemacht. Beim Kapital h\u00e4lt sich Br\u00fcssel die T\u00fcr ausdr\u00fccklich offen.<\/p>\n<h3>Euroclear zwischen den Fronten<\/h3>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte unmittelbare Risiko konzentriert sich auf Euroclear. Der belgische Finanzdienstleister geh\u00f6rt zur zentralen Infrastruktur des internationalen Kapitalmarktes und verwahrt den Gro\u00dfteil der in Europa immobilisierten russischen Staatsreserven.<\/p>\n<p>Im Mai gab ein Moskauer Gericht einer Schadenersatzklage der russischen Zentralbank gegen Euroclear statt. Die Summe betr\u00e4gt 18,17 Billionen Rubel, zum damaligen Wechselkurs mehr als 250 Milliarden Dollar. Wenige Tage sp\u00e4ter erkl\u00e4rte das Gericht das Urteil f\u00fcr sofort vollstreckbar.<\/p>\n<p>Innerhalb der EU kann die Entscheidung nach der geltenden Verordnung weder anerkannt noch vollstreckt werden.<\/p>\n<p>Anders k\u00f6nnte es in Drittstaaten aussehen. Nach Einsch\u00e4tzung von Rechtsexperten k\u00f6nnte Moskau versuchen, Verm\u00f6genswerte Euroclears in L\u00e4ndern zu erfassen, die den europ\u00e4ischen Sanktionskurs nicht teilen. Als m\u00f6gliche Schaupl\u00e4tze wurden unter anderem China, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kasachstan genannt.<\/p>\n<p>Ob solche Versuche tats\u00e4chlich erfolgreich w\u00e4ren, ist offen. Euroclear bestreitet die Zust\u00e4ndigkeit des Moskauer Gerichts und will gegen die Entscheidung vorgehen. Das Unternehmen selbst spricht jedoch von erheblichen rechtlichen, finanziellen und operativen Risiken.<\/p>\n<p>Der Konflikt um die russischen Milliarden ist damit l\u00e4ngst keine abstrakte Rechtsdebatte mehr. Ein systemrelevanter europ\u00e4ischer Finanzdienstleister ist zum direkten Ziel russischer Gegenma\u00dfnahmen geworden.<\/p>\n<h3>Drei Verfahren gegen Br\u00fcssel<\/h3>\n<p>Auch vor den Gerichten der Europ\u00e4ischen Union wird die Konstruktion angegriffen.<\/p>\n<p>Die russische Zentralbank klagt gegen die im Dezember 2025 beschlossene Transfersperre. Sie wirft der EU unter anderem schwere Verfahrensverst\u00f6\u00dfe vor und beruft sich auf den besonderen Schutz staatlicher Zentralbankverm\u00f6gen.<\/p>\n<p>Nach eigenen Angaben hat die russische Zentralbank au\u00dferdem eine zweite Klage gegen die Verordnung zum 90-Milliarden-Kredit eingereicht. Moskau argumentiert, die EU ver\u00e4ndere den rechtlichen und wirtschaftlichen Status der russischen Reserven, indem sie diese ausdr\u00fccklich als m\u00f6gliche R\u00fcckzahlungsquelle f\u00fcr die Ukraine vorsieht.<\/p>\n<p>Hinzu kommt die Klage Ungarns gegen die Verwendung von Artikel 122. Damit werden sowohl die Rechte Russlands an den Reserven als auch die innereurop\u00e4ische Rechtsgrundlage der Sperre gerichtlich gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>\u00dcber die Erfolgsaussichten l\u00e4sst sich derzeit nicht seri\u00f6s urteilen. Eine Entscheidung in der Sache liegt in keinem der Verfahren vor.<\/p>\n<p>Br\u00fcssel bezeichnet die Konstruktion als rechtm\u00e4\u00dfig. Dass inzwischen mehrere Verfahren anh\u00e4ngig sind, zeigt jedoch, dass die rechtliche Lage weit weniger eindeutig ist, als politische Erkl\u00e4rungen vermuten lassen.<\/p>\n<h3>Die Schulden sind beschlossen, die Reparationen ungewiss<\/h3>\n<p>Dass Russland f\u00fcr die Sch\u00e4den seines Angriffskrieges verantwortlich ist, steht au\u00dfer Frage. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass die Europ\u00e4ische Union russische Zentralbankreserven ohne Friedensvertrag, internationale Vereinbarung oder rechtlich belastbaren Reparationsmechanismus endg\u00fcltig einziehen kann.<\/p>\n<h3>Genau auf dieser Unsicherheit baut das Modell auf.<\/h3>\n<p>Die EU nimmt die Schulden auf. Die ersten Mittel sollen noch vor Ende Juni an die Ukraine flie\u00dfen. Russland soll irgendwann sp\u00e4ter daf\u00fcr aufkommen. Zus\u00e4tzlich beh\u00e4lt sich Br\u00fcssel einen Zugriff auf die blockierten Reserven vor, dessen rechtliche Grenzen noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt sind.<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ische Kreditaufnahme h\u00e4ngt aber nicht vom Ausgang dieser Verfahren ab. Die Anleihen m\u00fcssen bedient werden, unabh\u00e4ngig davon, ob Moskau jemals freiwillig Reparationen zahlt oder europ\u00e4ische Gerichte einen Zugriff auf die Reserven erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Br\u00fcssel hat das russische Kapital bislang nicht enteignet. Es blockiert es ohne festes Enddatum, verwendet bereits die daraus entstehenden Gewinne und hat es ausdr\u00fccklich als m\u00f6gliche k\u00fcnftige R\u00fcckzahlungsquelle vorgesehen.<\/p>\n<p>Ob Russland am Ende wirklich bezahlt, bleibt offen. Dass die EU bis dahin Schuldnerin bleibt und ihr Haushalt die Finanzierung absichert, steht bereits fest.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor:\u00a0R.T.\u00a0Bild: PxHere Lizenz: \u2013 Die EU hat die eingefrorenen russischen Zentralbankreserven bislang nicht enteignet. Sie&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":22836,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[49,48],"tags":[11465,11978,11466,728,11977,614,319],"class_list":["post-22835","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ausland","category-europa","tag-eingefrorene-vermoegenswerte","tag-eu-kredit","tag-euroclear","tag-reparationen","tag-russische-zentralbank","tag-russland","tag-ukraine"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Br\u00fcssels 210-Milliarden-Wette - ZurZeit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Br\u00fcssels 210-Milliarden-Wette - ZurZeit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Autor:\u00a0R.T.\u00a0Bild: PxHere Lizenz: \u2013 Die EU hat die eingefrorenen russischen Zentralbankreserven bislang nicht enteignet. Sie&hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"ZurZeit\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/wochenmagazinZurZeit\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2026-06-25T11:53:33+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-06-25T19:19:52+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/zurzeit.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/person-people-military-formation-soldier-army-1252983-pxhere.com_.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1458\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1050\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"admin2\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"admin2\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/index.php\\\/bruessels-210-milliarden-wette\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/index.php\\\/bruessels-210-milliarden-wette\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"admin2\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/e6f4284c4ffdba25c26f295806088e37\"},\"headline\":\"Br\u00fcssels 210-Milliarden-Wette\",\"datePublished\":\"2026-06-25T11:53:33+00:00\",\"dateModified\":\"2026-06-25T19:19:52+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/index.php\\\/bruessels-210-milliarden-wette\\\/\"},\"wordCount\":1476,\"commentCount\":0,\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/index.php\\\/bruessels-210-milliarden-wette\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/06\\\/person-people-military-formation-soldier-army-1252983-pxhere.com_.jpg\",\"keywords\":[\"eingefrorene Verm\u00f6genswerte\",\"EU-Kredit\",\"Euroclear\",\"Reparationen\",\"russische Zentralbank\",\"Russland\",\"Ukraine\"],\"articleSection\":[\"Ausland\",\"Europa\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/index.php\\\/bruessels-210-milliarden-wette\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/index.php\\\/bruessels-210-milliarden-wette\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/index.php\\\/bruessels-210-milliarden-wette\\\/\",\"name\":\"Br\u00fcssels 210-Milliarden-Wette - ZurZeit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/index.php\\\/bruessels-210-milliarden-wette\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/index.php\\\/bruessels-210-milliarden-wette\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/06\\\/person-people-military-formation-soldier-army-1252983-pxhere.com_.jpg\",\"datePublished\":\"2026-06-25T11:53:33+00:00\",\"dateModified\":\"2026-06-25T19:19:52+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/e6f4284c4ffdba25c26f295806088e37\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/index.php\\\/bruessels-210-milliarden-wette\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/index.php\\\/bruessels-210-milliarden-wette\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/index.php\\\/bruessels-210-milliarden-wette\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/06\\\/person-people-military-formation-soldier-army-1252983-pxhere.com_.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/06\\\/person-people-military-formation-soldier-army-1252983-pxhere.com_.jpg\",\"width\":1458,\"height\":1050},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/index.php\\\/bruessels-210-milliarden-wette\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Br\u00fcssels 210-Milliarden-Wette\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/\",\"name\":\"ZurZeit\",\"description\":\"Internetseite des Wochenmagazins ZurZeit\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/e6f4284c4ffdba25c26f295806088e37\",\"name\":\"admin2\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/6b01edb108b3f79fc8950358251ecf3b91c228e319139ad1beec43b6b1b16470?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/6b01edb108b3f79fc8950358251ecf3b91c228e319139ad1beec43b6b1b16470?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/6b01edb108b3f79fc8950358251ecf3b91c228e319139ad1beec43b6b1b16470?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"admin2\"},\"url\":\"https:\\\/\\\/zurzeit.at\\\/index.php\\\/author\\\/admin2\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Br\u00fcssels 210-Milliarden-Wette - ZurZeit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Br\u00fcssels 210-Milliarden-Wette - ZurZeit","og_description":"Autor:\u00a0R.T.\u00a0Bild: PxHere Lizenz: \u2013 Die EU hat die eingefrorenen russischen Zentralbankreserven bislang nicht enteignet. Sie&hellip;","og_url":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/","og_site_name":"ZurZeit","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/wochenmagazinZurZeit\/","article_published_time":"2026-06-25T11:53:33+00:00","article_modified_time":"2026-06-25T19:19:52+00:00","og_image":[{"width":1458,"height":1050,"url":"https:\/\/zurzeit.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/person-people-military-formation-soldier-army-1252983-pxhere.com_.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"admin2","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"admin2","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/"},"author":{"name":"admin2","@id":"https:\/\/zurzeit.at\/#\/schema\/person\/e6f4284c4ffdba25c26f295806088e37"},"headline":"Br\u00fcssels 210-Milliarden-Wette","datePublished":"2026-06-25T11:53:33+00:00","dateModified":"2026-06-25T19:19:52+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/"},"wordCount":1476,"commentCount":0,"image":{"@id":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/zurzeit.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/person-people-military-formation-soldier-army-1252983-pxhere.com_.jpg","keywords":["eingefrorene Verm\u00f6genswerte","EU-Kredit","Euroclear","Reparationen","russische Zentralbank","Russland","Ukraine"],"articleSection":["Ausland","Europa"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/","url":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/","name":"Br\u00fcssels 210-Milliarden-Wette - ZurZeit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/zurzeit.at\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/zurzeit.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/person-people-military-formation-soldier-army-1252983-pxhere.com_.jpg","datePublished":"2026-06-25T11:53:33+00:00","dateModified":"2026-06-25T19:19:52+00:00","author":{"@id":"https:\/\/zurzeit.at\/#\/schema\/person\/e6f4284c4ffdba25c26f295806088e37"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/#primaryimage","url":"https:\/\/zurzeit.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/person-people-military-formation-soldier-army-1252983-pxhere.com_.jpg","contentUrl":"https:\/\/zurzeit.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/person-people-military-formation-soldier-army-1252983-pxhere.com_.jpg","width":1458,"height":1050},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/bruessels-210-milliarden-wette\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/zurzeit.at\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Br\u00fcssels 210-Milliarden-Wette"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/zurzeit.at\/#website","url":"https:\/\/zurzeit.at\/","name":"ZurZeit","description":"Internetseite des Wochenmagazins ZurZeit","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/zurzeit.at\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/zurzeit.at\/#\/schema\/person\/e6f4284c4ffdba25c26f295806088e37","name":"admin2","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/6b01edb108b3f79fc8950358251ecf3b91c228e319139ad1beec43b6b1b16470?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/6b01edb108b3f79fc8950358251ecf3b91c228e319139ad1beec43b6b1b16470?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/6b01edb108b3f79fc8950358251ecf3b91c228e319139ad1beec43b6b1b16470?s=96&d=mm&r=g","caption":"admin2"},"url":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/author\/admin2\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22835","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22835"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22835\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22850,"href":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22835\/revisions\/22850"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22836"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22835"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22835"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/zurzeit.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22835"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}