Neue grüne Parteiführung muss Verwicklung in Causa-Chorherr offenlegen!

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Der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss fordert eine sofortige Untersuchung. Es sei unwahrscheinlich, dass der Führungszirkel nichts über die dubiosen Vorgänge wusste.

Peter Kraus und Judith Pühringer werden sich am 16. Oktober für das Amt der Parteiführung der Wiener Grünen bewerben. Dementsprechend wichtig ist es, dass beide Kandidaten ihre Verwicklungen in der Causa Chorherr offenlegen. „Es wird immer offensichtlicher, dass Spenden an den Verein des ehemaligen Planungssprechers Christoph Chorherr an Flächenwidmungsverfahren gekoppelt wurden. Damit befinden sich die Grünen im tiefsten Korruptionssumpf“, erklärte der FPÖ-Klubchef Maximilian Krauss.

Der vermutlich kommende Parteichef der Grünen, Peter Kraus, ist Chorherr im Jahr 2018 unmittelbar als Planungssprecher nachgefolgt. Deshalb stellt sich auch die wichtige Frage, ob nach Chorherr gleichermaßen gehandelt wurde. Der FPÖ-Klubobmann verweist darauf, dass vor der Wahl jedenfalls Erklärungsbedarf bestehe.

An dem möglichen rot-grünen Korruptionsprojekt „Sie spenden, wir widmen“ dürfe man auch die ehemaligen grünen Vizebürgermeisterinnen Maria Vassilakou und Birgit Hebein sowie den grünen Klubobmann und eigentlichen Parteichef David Ellensohn nicht aus der Verantwortung lassen. „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der grüne Führungszirkel in der Regierungsarbeit nichts von den dubiosen Vorgängen rund um das System Chorherr gewusst hat“, so Krauss.

Dementsprechend bekräftigte der freiheitliche Klubobmann die Forderung der FPÖ nach Einsetzung einer gemeinderätlichen U-Kommission, um die politischen Haftungen festzumachen. „Es pfeifen die Spatzen von den Rathausdächern, dass auch SPÖ-nahe Bauträger in diesem Widmungs- und Spendensumpf drinhängen. Diese Causa wird sicherlich noch weite Kreise ziehen“, betonte Krauss abschließend.

[Autor: A.T. Bild: Wikipedia/Helge Fahrnberger (http://www.helge.at, Helge.at) Lizenz: CC BY-SA 3.0]

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