Panem et circenses, Brot und Spiele für die Massen. Das wussten schon die alten Römer, wie man die Menschen von den wahren Problemen abzulenken vermag. Indem man ihnen triviale Unterhaltung präsentiert. Und wie sagt Bert Brecht so treffend: „zuerst kommt das Fressen und dann die Moral“.
Der europäische Song Contest ist nun zweifellos so eine Massenveranstaltung, die uns von den wahren Problemen unserer Zeit ablenken soll. Und er ist eine Veranstaltung, die außerdem sehr viel über den Zustand unserer Gesellschaft aussagt. Wenn hintereinander sogenannte queere Sänger gewinnen – im Vorjahr der Schweizer ohne Geschlecht, heuer ein schwuler Countertenor – darf man das getrost als Beleg für die europäische Dekadenz benennen.
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