US-Gesundheitsbehörde CDC schließt Zusammenhang zwischen Säuglingsimpfungen und Autismus nicht aus

FPÖ-EU-Abgeordneter Hauser fordert faktenbasierte Forschung auch in diesem Bereich

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Autor: B.T. Bild: Amanda Mills, USCDCP on Pixnio Lizenz: –


Wer hierzulande einen Zusammenhang zwischen den Anstieg der Anzahl von Säuglingsimpfungen und dem Anstieg von Autismus-Fällen herstellt, läuft Gefahr, als „Schwurbler“ oder Verbreiter von Fake News verunglimpft zu werden. Dabei hat kürzlich die US-Gesundheitsbehörde CDC klargestellt, dass die Behauptung „Impfstoffe verursachen keinen Autismus“ wissenschaftlich nicht haltbar sei. Etwa jedes 31. Kind sei betroffen, und die Hälfte der Eltern vermutet einen Zusammenhang mit Impfungen im ersten Lebensjahr.

Wie das Center for Disease Control and Prevention näher ausführt, empfahl im Jahr 1986 der Impfplan des CDC für Säuglinge bis zu einem Jahr insgesamt fünf Impfdosen: zwei orale Dosen des oralen Polio-Impfstoffs (OPV) und drei injizierte Dosen des Impfstoffs gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten (DTP). Im Jahr 2025 empfahl der Impfplan der CDC drei orale Dosen Rotavirus (RV) und drei injizierte Dosen HepB, DTaP, Hib, PCV und IPV bis zum Alter von sechs Monaten, zwei injizierte Dosen Influenza (IIV) bis zum Alter von sieben Monaten und injizierte Dosen Hib, PCV, MMR, Varizellen (VAR) und Hepatitis A (HepA) im Alter von zwölf Monaten.

Dann betont das CDC, dass der Anstieg der Autismusprävalenz seit den 1980er Jahren mit dem Anstieg der Anzahl der Impfungen korrelieren, die Säuglingen verabreicht werden. Zwar sei die Ursache von Autismus wahrscheinlich multifaktoriell, aber eine wissenschaftliche Grundlage zum vollständigen Ausschluss eines potenziellen Faktors sei noch nicht geschlossen worden. Eine Studie habe beispielsweise ergeben, dass Aluminiumadjuvantien in Impfstoffen unter zahlreichen vermuteten Umweltursachen die höchste statistische Korrelation mit dem Anstieg der Autismusprävalenz aufwiesen. Auch wenn Korrelation keine Kausalität beweise, rechtfertige sie jedoch weitere Untersuchungen.

Für den freiheitlichen EU-Abgeordneten Gerald Hauser markiert die CDC-Studie einen „echten Paradigmenwechsel“. Laut CDC wurde dieses Thema bisher nicht ausreichend erforscht – höchste Zeit, dass dies nachgeholt wird“, forderte der Freiheitliche.

„Ich bin ein Verfechter der Wissenschaft! Während der Corona-Pandemie haben Fake News zu den COVID-Impfungen große Schäden angerichtet. Wir brauchen faktenbasierte Forschung, auch in diesem Bereich. Ich werde daher eine Anfrage an die EU-Kommission stellen: Werden die ECDC und die EU-Kommission Kontakt mit der CDC aufnehmen, um mögliche Kausalzusammenhänge gemeinsam zu prüfen? Wurden relevante Studien bisher ignoriert? Und verstoßen künftig Ärztinnen und Ärzte, die Eltern nicht aufklären, gegen ihre gesetzliche Pflicht?“, so Hauser abschließend.

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