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Rund um Corona-Krise ist nach wie vor vieles aufklärungsbedürftig. Etwa, auf welchen Grundlagen Schulschließungen und Maskenzwang erfolgen und welche genaue Rolle globalistische Einrichtungen dabei spielten. So veranstaltete am 18. Oktober 2019 in New York das Johns Hopkins Center for Health Security in Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum und der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung die Veranstaltung „Event 201“.
Laut Johns Hopkins Center Health Security war das Event 101 „eine dreieinhalbstündige Pandemie-Stabsrahmen-Übung, bei der eine Reihe dramatischer, szenario-basierter Diskussionen simuliert wurden, in denen schwierige, realitätsnahe Dilemmata im Zusammenhang mit der Reaktion auf eine hypothetische, aber wissenschaftlich plausible Pandemie behandelt wurden“. Insgesamt 15 führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesundheitswesen nahmen an dieser Simulationsübung teil.
Doch das Event 101 war nicht die einzige Veranstaltung dieser Art. Denn wenige Monate zuvor, am 8. Februar 2019, fand laut EU-Kommission und der EU-Seuchenbekämpfungsbehörde ECDC das EU-Planspiel „Blue Orchid“ statt. Der freiheitliche Europaabgeordnete Gerald Hauser, der sich intensiv mit der Corona-Aufklärung beschäftigt, erklärte dazu: „In diesem Planspiel sollte die Reaktion auf die Einschleppung eines einzelnen Falls von Lungenpest in einen Mitgliedsstaat geprobt werden. Doch bis heute verweigern die Europäische Kommission und das ECDC jede konkrete Auskunft über diese interne Pandemieübung. Auch das Wenige, was wir wissen, wissen wir dank einer parlamentarischen Anfrage von mir, die Ende September vonseiten der Europäischen Kommission beantwortet wurde.“
Hauser berichtete zudem, dass sich ein engagierter EU-Bürger, Frédéric Baldan, die Mühe gemacht habe, den Zugang zu den Unterlagen zu beantragen. In seiner Anfrage – gestützt auf die EU-Verordnung (EG) Nr. 1049/2001 über den Zugang der Öffentlichkeit zu Dokumenten – forderte er sämtliche administrativen Unterlagen zum Planspiel „Blue Orchid“, darunter E-Mails, Berichte, Teilnehmerlisten, Präsentationen, Empfehlungen und Notizen.
Doch die EU hat kein Interesse an Aufklärung und Transparent, wie der freiheitliche EU-Abgeordnete kritisiert: „Die Antwort aus Brüssel: Nach Prüfung der angeforderten Dokumente gemäß Verordnung (EG) Nr. 1049/2001 muss ich Ihnen leider mitteilen, dass Ihr Antrag nicht akzeptiert werden kann. Die Offenlegung wurde wegen Schutzes des öffentlichen Interesses in Bezug auf die öffentliche Sicherheit verweigert“, wunderte sich der Freiheitliche.
Hauser schließ aus dem Schweigen Brüssels, dass es hier etwas zu verbergen gibt, weshalb er eine parlamentarische Anfrage ankündigte.
