Kolumbiens neuer Präsident sagt illegaler Einwanderung den Kampf an

Migranten ohne gültigen Aufenthaltsstatus sollen rigoros abgeschoben werden

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Autor: B.T. Bild: Wikipedia/Abelardo de la Espriella Lizenz: CC0 1.0


Kolumbiens neuer Präsident Abelardo de la Espriella gilt als Bewunderer von US-Präsident Donald Trump. Und wie sein Vorbild will auch de la Espriella die illegale Einwanderung rigoros bekämpfen, weshalb er Razzien gegen illegale Einwanderer zum Zweck von deren anschließender Abschiebung ankündigte. „Ich werde keine illegalen Einwanderer akzeptieren, egal woher sie kommen“, sagte de la Espriella in einem auf X veröffentlichten Video.

Zudem sprach der rechtsgerichtete Präsident von klaren Anweisungen an die Einwanderungsbehörden: „An erster Stelle stehen diejenigen, die Straftaten begehen, an zweiter Stelle diejenigen, die ihren Aufenthaltsstatus nicht regularisiert haben und zu gegebener Zeit abgeschoben werden müssen.“ De la Espriella will mit seiner konsequenten Einwanderungspolitik die Kriminalität bekämpfen.

Von der Abschiebungsoffensive werden vor allem illegale Einwanderer aus dem benachbarten Venezuela betroffen sein. Nach Angaben der Vereinten Nationen leben in Kolumbien rund 2,8 Millionen Venezuela, von denen sich 527.000 ohne gültige Aufenthaltserlaubnis im Land befinden. Aufgrund widriger wirtschaftlicher und politischer Verhältnisse gingen in den vergangenen Jahren zahlreiche Venezolaner nach Kolumbien, wo sie im Rahmen eines 2021 vom damaligen Präsidenten Ivan Duque eingeführten Programms eine vorübergehende Aufenthaltserlaubnis erhielten.

Diese Politik will de la Espriella nun offenkundig beenden, zumal sich die politischen Verhältnisse im Nachbarland mit der völkerrechtswidrigen US-Intervention zu Jahresbeginn grundlegend geändert haben.

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