Schicken die USA IS-Söldner in die Ukraine?

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Autor: B.T. Bild: Wikipedia/VOA Lizenz: public domain


Es wäre nicht das erste Mal, dass Washington mit Islamisten gemeinsame Sache macht

Russland erhebt schwere Vorwürfe gegen die USA. Wie der Leiter des Pressebüros des russischen Auslandsgeheimdienstes SVR, Sergej Iwanow, laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tass sagte, locken die Vereinigten Staaten Kämpfer der islamistischen Terrororganisation IS als Söldner in der Ukraine an.

Iwanow zufolge hätten im April US-Geheimdienste bei der Freilassung von rund 60 IS-Kämpfern im Alter zwischen 20 und 25 Jahren aus kurdisch kontrollierten syrischen Gefängnissen eine Rolle gespielt. Danach seien die Islamisten auf das Gelände des US-Militärstützpunktes Al-Tanf nahe der Grenze zu Jordanien und zum Irak gebracht worden, um die zu trainieren und schließlich in die Ukraine zu verlegen.

„Laut den Quellen des SVR sind der genannte Militärstützpunkt und seine Umgebung zu einer terroristischen Drehscheibe geworden, wo bis zu 500 Kämpfer des Islamischen Staates und andere gegenüber Washington loyale Islamisten gleichzeitig umgeschult werden“, erklärte Iwanow. Außerdem wies Iwanow darauf hin, dass aus dem Südkaukasus und aus Zentralasien stammende Islamisten Priorität hätten. Der Schwerpunkt der Ausbildung liege in der Durchführung von Sabotageakten gegen russische Streitkräfte in der Ukraine.

Die USA, die gegenüber Staaten wie China und Russland gerne auf die Einhaltung der „regelbasierten (internationalen) Ordnung“ Wert legen, betreiben den Militärstützpunkt Al-Tanf im Übrigen unter Bruch des Völkerrechts, weil Syrien der Errichtung der Basis nicht zugestimmt hat.

Außerdem betonte Iwanow: „Die oben genannten Fakten deuten darauf hin, dass die Vereinigten Staaten bei der Verfolgung ihrer geopolitischen Ziele nicht damit aufhören, irgendwelche Mittel einzusetzen, einschließlich der Unterstützung internationaler terroristischer Gruppen“. Tatsächlich wäre es nicht das erste Mal, dass die USA mit Islamisten gemeinsame Sache machen. Im syrischen Bürgerkrieg unterstützte Washington sogenannte „Rebellen“, die in Wirklichkeit Dschihadisten waren. Und nach dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan Ende 1979 rüsteten die USA die Mudschaheddin hoch.

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