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Die Antifa verliert an Zustimmung, aber sie radikalisiert sich und nimmt offenbar Gewalt zunehmend in Kauf. In den USA, Ungarn und den Niederlanden ist diese Terrorgruppe als solche inzwischen verboten oder steht kurz davor. In Gießen prahlten die Terroristen damit, sie könnten 40.000 oder mehr Schläger aufbieten. Tatsächlich rotteten sich aber nach Polizeiangaben „nur“ 25.000 zusammen, um mit Blockaden und Schlägereien die Gründung der neuen Jugendorganisation der Alternative für Deutschland (AfD) zu verhindern.
6.000 Polizisten aus 14 Bundesländern wurden aufgeboten und dennoch konnte ein ungehinderter Zugang der Teilnehmer zu Veranstaltungsort nicht gewährleistet werden. Die Busanreisen waren bekannt und wurden öffentlich beworben – warum wurden die Busse nicht vor der Abfahrt nach Gießen festgesetzt? Auch die Zuganreisen waren kein Geheimnis, die Züge hätten schon weit vor der Universitätsstadt angehalten und alle Insassen einer intensiven Kontrolle unterzogen werden können. Die Bundeswehr sprach von einer militärischen „Bedrohungslage“. Terroristen blockierten zeitweise die gesamte Innenstadt, konnten seelenruhig ihre Barrikaden auf Straßen und Autobahnen aufbauen und führten sogar Personenkontrollen durch.
Längst gibt es auch eine feiste Staats-Bourgeoisie, die glaubt, im Windschatten und im Schutz der Steinwerfer hier das Gesetz in die eigenen Hände nehmen zu können. Dabei verlief der linksextreme „Protest“ alles andere als friedlich: Erkannten die gewaltbereiten Linksextremisten Anhänger der AfD, folgten augenblicklich Angriffe. Die Polizei hat versagt – trotz des Großaufgebotes. Der Chef der Polizeigewerkschaft Wendt verhöhnte die schikanierten Bürger: Es bestehe keine Pflicht, einen pünktlichen Beginn der Veranstaltung zu gewährleisten. Polizeipräsident und Innenminister, sind ihrer Aufgabe einmal mehr nicht nachgekommen.
Politische Akzeptanz von Gewalt schafft noch mehr Gewalt und Mitläufer.
