Autor: B.T.
Die Europäische Union will bis zum Jahr 2050 „klimaneutral“ werden und verlangt deshalb den Bürgern sehr viel ab. Insbesondere sollen fossile Energieträger nach und nach verschwinden, was mangels brauchbarer Alternativen die Kosten in die Höhe treibt. Damit die „Klimaneutralität“ erreicht wird, muss auch die Wirtschaft den CO2-Ausstoß massive reduzieren, was wiederum die Deindustrialisierung der EU antreibt.
Besonders viel CO2 wird bekanntlich beim Fliegen produziert. Doch das scheint EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nicht näher zu kümmern. Wie Medien berichten, flog sie kürzlich gemeinsam mit Ratspräsident Antonio Costa und EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola per Charterflugzeug von Luxemburg nach Brüssel zu einer Veranstaltung anlässlich des Europatages. Die Strecke beträgt 212 Kilometer und hätte sich mit dem Auto locker in zwei Stunden bewältigen lassen. Allerdings sei – so die offizielle Rechtfertigung – der gecharterte Flug aufgrund von der Leyens dichtem Terminkalender „die einzige Reiseoption“ gewesen.
Kein Verständnis für von der Leyens Reisegewohnheiten – sie flog auch schon mal mit dem Privatjet von Wien nach Pressburg (Bratislava) – hat der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Harald Vilimsky: „Dass solche Vorfälle keine Einzelfälle sind, sondern immer wieder vorkommen, macht die Sache noch gravierender – besonders in Zeiten wie diesen, in denen viele Menschen mit massiver Teuerung, hoher Inflation und wachsender finanzieller Belastung kämpfen. Die EU-Führung lebt in ihrer eigenen Welt und zeigt keinerlei Gespür für die Realität der Bürger.“
Außerdem ist für Vilimsky von der Leyen rücktrittsreif, denn „wer so handelt und dann nicht einmal den Anstand hat, sich ehrlich zu entschuldigen, sondern bloß ausweichende Erklärungen liefert, ist für ein öffentliches Spitzenamt schlicht ungeeignet. Solch ein Verhalten steht sinnbildlich für die Entfremdung der EU-Eliten von der Bevölkerung“.
