Britischer Ex-Marinechef: „Politische Korrektheit ist verrückt geworden“

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„Geschlechtsneutrale“ Schiffsnamen in schottischem Marinemuseum

Welche Auswüchse die politische Korrektheit angenommen hat, zeigt das Schottische Marinemuseum in der Nähe der Hafenstadt Troon. Dort wurde bei den Schiffsbezeichnungen die üblicherweise verwendeten weiblichen Form „she“ und her“ durch das geschlechtsneutrale „it“ ersetzt. Museumsdirektor Davis Mann begründet die „geschlechtsneutralen“ Schiffsnamen damit, dass es zuvor Vandalenakte gegeben hat und die Bezeichnungen „she“ und „her“ aus den Informationstafeln herausgekratzt worden sei. Im Übrigen werden auch im Deutschen Schiffe in weiblicher Form bezeichnet, etwa die „Kaiser Franz Joseph“ oder die „Kaiserin Elisabeth“.

Keinerlei Verständnis für Manns Kniefall vor der politischen Korrektheit zeigt Alan West. Gegenüber dem Sender BBC Radio 4 sprach der ehemalige Erste Seelord, das ist der höchste Dienstgrad in der britischen Marine, Klartext. „Die politische Korrektheit ist verrückt geworden“, stellte West fest. Außerdem sprach der Admiral von einer „Art Beleidigung für Generationen von Seeleuten. Die Schiffe werden fast als Mutter angesehen, die uns vor den Gefahren der See und von der Gewalt der Feinde beschützt“. Daher sei es „absolut dumm, das auf diese banale Art zu ändern“.

Keinen Sinn für politisch korrekte Genderei hat auch die Queen. Als sie 2014 das Kriegsschiff HMS Queen Elizabeth 2014 in Dienst stellte, sagte die Monarchin: „Möge Gott sie und alle, die mit ihr fahren segnen.“

[Autor: B.T. Bild:  www.wikipedia.org/Katie Chan Lizenz:  CC BY-SA 3.0]

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