Ukrainische Kinderbuchautorin hetzt gegen russische Minderheit

In Ordnung, wenn Russisch sprechende Kinder „eins aufs Maul" bekommen

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Autor: A.S. Bild: Wikipedia/Mykola Vasylechko. Світлина Миколи Василечка Lizenz: CC BY-SA 3.0


Larissa Nizoj schreibt Kinderbücher. Außerhalb der Grenzen der Ukraine ist sie mit ihrem literarischen Werk nicht weiter bekannt geworden. Sie ist eine Fanatikerin. Während ihres Lehrerstudiums soll sie die Belegung des Fachs russisch abgelehnt haben. Nizoj betreibt mit radikale Sprachenpolitik. Zuletzt hat sie in einem Fernsehinterview die Forderung anderer „Kulturschaffender“ unterstützt, die ukrainische Jugend so zu erziehen, dass sie russisch sprechenden Klassenkameraden ungestraft „eins aufs Maul geben“ dürfe und solle. Zwar täten ihr die Kinder leid, aber anders würden es Eltern, die in der Familie Russisch sprächen, nie kapieren: „Wer aus den Raketen nichts gelernt hat, der muss es halt so lernen, dass in der Ukraine Ukrainisch gesprochen wird.“

Die Ukrainisierung des ganzen Landes ist auf den Schlachtfeldern des Donbass ist gescheitert; jetzt sollen die letzten Überreste russischer Sprache in Odessa, Lemberg, Kiew und Charkow ausgemerzt werden. Leider sind im „Westen“ derartige Bemühungen nicht bekannt. 2017 stellte die Bundeszentrale für politische Bildung fest: „Seit jeher ist die Ukraine ein zweisprachiges Land. Russisch war lange Zeit vorherrschend, doch dies wandelte sich seit der Unabhängigkeit zugunsten des Ukrainischen.“ 1991 legte die Ukraine in ihrer Verfassung fest die ukrainische Sprache sei die alleinige Staatssprache. Die Russifizierung geschieht keineswegs freiwillig. Der Import russischer Bücher ist seit 2017 generell erschwert.

Aber nicht nur die Russen werden in der Ukraine terrorisiert: Das neue Bildungsgesetz vom September 2017 hat zu einem internationalen Streit über Schulsprachen geführt. Das Gesetz sieht eine Intensivierung des Ukrainischunterrichts in den Minderheitenschulen des Landes vor. Dagegen hat insbesondere die ungarische Regierung lautstarken Protest auf internationaler Bühne bis in die Nato hinein erhoben. Der Vorwurf lautet: Das neue Gesetz führe zur Schließung der ungarnsprachigen Minderheitenschulen in Transkarpatien. Hier leben 150.000 Ungarn, die zwölf Prozent der Bevölkerung Transkarpatiens ausmachen.

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