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Im Februar wird die internationale Aufmerksamkeit auf Mailand gerichtet sein, wenn in der norditalienischen Metropole die Olympischen Winterspiele stattfinden. Doch nicht nur spannende Wettkämpfe und Rekorde könnten für Schlagzeilen sorgen, sondern auch die Kriminalität. Dies betrifft vor allem Raubdelikte. In den ersten neun Monaten 2025 wurden in Mailand 830 solcher Straftaten erfasst, wobei ein Fünftel der Tatverdächtigen Minderjährige und 80 Prozent Ausländer waren, wie „Milano Today“ berichtet.
Laut dem Mailänder Polizeipräsidenten Bruno Megale gäbe in der Stadt ein „weitverbreitetes Gefühl der Unsicherheit“, wenngleich die Kriminalität zurückgegangen und die Zahl der Festnahmen angestiegen sei. Hinsichtlich der Olympischen Spiele kündigte Megale an, dass die norditalienische Stadt mehr als 2.000 zusätzliche Polizeibeamte erhalten werde, um die Sicherheit insbesondere rund um wichtige Veranstaltungsorte und öffentliche Plätze zu verstärken.
Es ist nicht neu, dass die Hauptstadt der Lombardei ein Sicherheitsproblem hat. „Il Sole 24 Ore“ berichtete, dass Mailand bei Straßenraubüberfällen mit fast 7.000 Straftaten pro 100.000 Einwohner landesweit des Spitzenplatz belegt. Ebenfalls im Spitzenfeld liegt Mailand bei wahrgenommener Unsicherheit, wobei sich rund ein Drittel der Familien in ihrer eigenen Nachbarschaft unsicher fühlt.
