Arbeitslosigkeit steigt – doch für Parteien fließt das Geld wie nie zuvor

Deutschlands Wirtschaft schwächelt, die Arbeitslosenzahlen steigen drastisch. Doch während Hunderttausende um ihre Existenz bangen, genehmigt sich das politische Establishment eine Rekordförderung aus Steuermitteln

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Autor: A.R. Bild: Wikipedia/Hagen Albers Lizenz: CC BY 2.0


Die Lage am deutschen Arbeitsmarkt spitzt sich zu. Im Mai 2025 waren laut Bundesagentur für Arbeit 2.919.000 Menschen ohne Beschäftigung – ein Anstieg von über 197.000 gegenüber dem Vorjahr. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 6,2 Prozent und ist damit um 0,4 Punkte höher als im Mai 2024. Besonders betroffen sind Bayern, Berlin und Baden-Württemberg – letztere eigentlich lange Zeit wirtschaftliche Stabilitätsanker der Republik.

Besorgniserregend ist nicht nur die Breite, mit der der Arbeitsmarkt ins Rutschen gerät, sondern auch die Tiefe der Verwerfungen. In Bremen liegt die Arbeitslosenquote mittlerweile bei 11,5 Prozent, in Berlin bei 10,2 Prozent. Auch Hamburg, Nordrhein-Westfalen und die meisten ostdeutschen Bundesländer liegen deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Lediglich Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern zeigen sich vergleichsweise stabil – mit Anstiegen von 1,8 bzw. 3,7 Prozent.

Ein Blick auf die Zahlen offenbart zudem ein massives Integrationsproblem: Während die Arbeitslosenquote bei deutschen Staatsbürgern bei 4,6 Prozent liegt, ist sie unter Ausländern mehr als dreimal so hoch – bei 14,6 Prozent. Über eine Million Ausländer sind derzeit ohne Arbeit gemeldet, mit einem Anstieg von über 58.000 Personen gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen legen offen, dass Deutschland zunehmend an seiner verfehlten Migrations- und Arbeitsmarktpolitik zu scheitern droht.

Doch anstatt sich der wirtschaftlichen Realität zu stellen, hält das politische System an sich selbst fest: Die staatliche Parteienfinanzierung steigt auf den historischen Rekordwert von 225,38 Millionen Euro. Möglich macht das eine automatische Anpassung durch den sogenannten Parteien-Index, der nichts anderes ist als ein juristisch abgesegnetes Selbstbedienungsmodell. Während Millionen Bürger unter Inflation, Jobverlust und Rezessionsängsten leiden, genehmigt sich die politische Klasse stillschweigend mehr Steuergeld denn je.

Für die ersten vier Millionen gültigen Stimmen gibt es ab sofort 1,21 Euro pro Stimme, danach immerhin noch 99 Cent. Ein System, das nicht nur abgehoben wirkt, sondern in der gegenwärtigen Krise zynisch erscheint – denn während Arbeitslose auf Jobcenter und Wohnungskürzungen hoffen müssen, fließt in Parteizentralen und Kampagnenbüros das Geld wie eh und je.

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