Hollywood-Größe Clint Eastwood wird 95

Schauspieler lehnt woke Hollywood-Blase ab und unterstützt Republikaner

by admin2

Autor: A.S. Bild: Wikipedia/Siebbi Lizenz: CC BY 2.0


Clint Eastwood feiert am 31. Mai seinen 95. Geburtstag. Mit der „Dollar“-Trilogie als Western-Revolverheld und den „Dirty Harry“-Filmen als kompromissloser Polizist erlangte er Weltruhm. Den Ritterschlag dafür erteilt ihm die linksradikale „Kulturjournalistin“ Pauline Kael, die ihm vorwarf, eine reaktionäre und menschenverachtende Ideologie zu kultivieren. Da er sich mit Sergio Leone verkracht hatte, ging die Rolle der „Mundharmonika“ in „Spiel mir das Lied vom Tod“ an Charles Bronson, was seiner Karriere aber nicht schadete.

In späteren Jahren machte er auch als Regisseur und Charakterdarsteller Karriere wobei er gelegentlich auch seiner Tochter Alison Eastwood als Schauspielerin heranzog und ihr so zu einem beeindruckenden Karrierestart verhalf. 2019 mit „Der Fall Richard Jewell“ befasste er sich als Regisseur mit dem problematischen Verhältnis der Mainstream-Presse mit der Bundespolizei FBI. Ein Jahr zuvor thematisierte er den Terror des Islamismus in „15:17 to Paris“ und schließlich klagte er mit „Juror No. 2“ 2024 die heuchelnde Rechtschaffenheit der besser verdienen Gesellschaft gegenüber den einfachen Leuten der Unterklasse an. Mit dieser Parabel beschrieb er treffend den Unterschied zwischen den „demokratischen“ Gutmenschen und den „republikanischen“ Unterschichten.

Schließlich würdigte er 2006 mit „Letters from Iwo Jima“ die ehemaligen japanischen Kriegsgegner des Zweiten Weltkrieges. Seine Sympathie für die ehemaligen Südstaaten zeigte sich nicht nur in „Der Texaner“ von 1976, wo er die Hauptrolle spielte. Eastwood machte sich niemals mit der links-woken Hollywood-Blase gemein. Er unterstützte in den Wahlkämpfen meist die republikanischen Präsidenten Richard Nixon, Ronald Reagan und Donald Trump. Wobei er letzteren auch kritisierte. Dem „Demokraten“ Obama warf er vor, nicht genug gegen die hohe Arbeitslosigkeit getan und seine Wahlversprechen nicht eingehalten zu haben, und fragte ihn, warum er so häufig das Flugzeug benutze, wo er doch gerne als Umweltschützer auftrete. Außerdem warf er ihm vor, für den Krieg in Afghanistan gewesen zu sein. Das Claas Relotius-Magazin „Spiegel“ beschimpfte ihn daraufhin, die Rede sei ein „bizarrer Auftritt“ gewesen. Eastwodd steht für das „andere“ – bessere – Amerika. Daher von dieser Seite: Herzlichen Glückwunsch lieber Clint Eastwood aus Wien.

Das könnte Sie auch interessieren