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Zur besinnlichen Adventzeit lassen im Wiener Künstlerhaus linke Christenhasser ihren Hemmungen freien Lauf. Die Ausstellung „Du sollst dir ein Bild machen“ zeigt unter anderem eine Transperson als Muttergottes, einen gekreuzigten Frosch sowie im Priestergewand steckende Wölfe. Seitens des Künstlerhauses wird über diese Ausstellung geschwurbelt: „Imaginationskraft religiösen Erlebens, ihre visuelle Entsprechung in der christlichen Bildtradition und deren Interpretation durch Künstler*innen der Gegenwart. Im Zentrum stehen Werke, deren Schöpfer*innen sich mit kritischem aber auch liebevollem, mit humorvollem, aber auch feministischem Blick der christlichen Ikonographie annähern und neue Sichtweisen auf über Jahrhunderte tradierte Bildmotive ermöglichen.“
Kein Verständnis für diese „neuen Sichtweisen“ zeigen die Wiener Freiheitlichen. „Diese Ausstellung ist eine skandalöse Verhöhnung des Christentums. Während Millionen Menschen sich auf das Weihnachtsfest vorbereiten, wird ihr Glaube hier respektlos verspottet. Es zeigt sich einmal mehr, dass beim Christentum mit dem Argument der künstlerischen Freiheit offenbar alles erlaubt, was man sich beispielsweise beim Islam niemals trauen würde“, kritisiert der Wiener FPÖ-Stadtrat Stefan Berger.
Interessant ist Bergers Hinweis auf den Islam. Man kann sich die Empörung nicht nur gläubiger Moslems, sondern auch der woken Tugendwächter vorstellen, wenn beispielsweise der Religionsgründer Mohammed als Transperson dargestellt würde. Die Folge wäre vermutlich ein strafrechtliches Verfahren wegen Herabwürdigung religiöser Lehren.
In den Jahren 2024 und 2025 erhielt das „Künstlerhaus“ übrigens eine Million Euro aus dem Wiener Kulturfördertopf, also an Steuergeld.
