L
Wenn Nachbars Bundeskanzler Friedrich Merz einmal, was mit Rücksicht auf seinen Koalitionspartner SPD selten genug vorkommt, Zutreffendes zur Migrationssituation im Land sagt, springen verlässlich im Handumdrehen grün-linke Bobos und selbsternannte Bessermenschen vor die Tür, um wieder einmal ein Zeichen zu setzen. Gegen „Rassismus“. Gegen „Rechts“. Gegen klare Sicht. Für eine schönere Welt ohne Realitäten. Für mehr Spaltung. Für mehr Kabul in Berlin. Für was auch immer. Im Zweifel geht es ihnen wohl darum, die vermeintliche eigene moralische Höherwertigkeit zu Markte zu tragen, wo sie sich dann in einem sattguten Gewissen auszahlen soll. +
Kanzlerwort, springteufelhafte Reaktion: Das Verhalten der in diesen Tagen wieder einmal durch die bundesdeutschen Medien hindurchgereichten Bekenntnisdemonstranten hat etwas von Pawlowschem Reflex. Merz klingelt, die Meute bellt. +
Jetzt treibt es also Stadtbilder und Töchter gegen des Kanzlers wahres Wort auf die Straße. Töchter? Aber ich bitte Sie! Wenn wirklich Töchter mit einschlägigen Stadtbild-Erfahrungen bei diesem Thema auf die Straße gingen, würde das von den Medien ganz schnell als fremdenfeindlicher, rechtsextremer Mob geframed. +
Hinter den Protesten gegen die Wirklichkeit steht, wie inzwischen bekannt, nicht die Mehrheit der Bundesbürger, sondern lediglich eine medial gepushte Minderheit, oftmals hierzu aufgerufen und „koordiniert“ (man könnte auch sagen: gesteuert) durch sogenannte Nichtregierungsorganisationen und Netzwerke aus dem linken bis linksradikalen Spektrum. Daß diese Pseudo-NGOs und Seilschaften mit Steuergeldern aus Fördertöpfen wiederum der Bundesregierung in Berlin finanziert werden, ohne deren reichlichste Geldzuflüsse sie binnen kurzem implodieren würden – dieses logische Knäuel aufzulösen, muss höheren Mächten überlassen werden. Menschlicher Verstand reicht hierzu nicht. +
Es entbehrt übrigens nicht einer gewissen, durchaus pikanten Ironie, wenn wie jetzt bei den Anti-Merz-Demonstrationen eine Ansammlung weißer Biodeutscher auf einem Platz zusammenkommt und darauf pocht: „Wir sind das Stadtbild!“ Ohne Kenntnis der Zusammenhänge könnte man beim Betrachten durchaus auf Gedanken an Verfängliches kommen. +
Was aber sagt man Beobachtern aus dem Ausland, die Fernsehbilder wie solche dieser Tage aus Berlin und anderswo vielleicht nicht aus dem Stand einordnen können? Vielleicht dies: Achtung, die Deutschen stehen wieder vor der Tür! Aber keine Angst – sie wollen nur gut sein!
Der Beitrag ist ursprünglich auf der Facebookseite des Autors erschienen.
