„Niemand ist mehr sicher“

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Autor: B.T. Bild: Wikipedia/Georges Biard Lizenz: CC BY-SA 4.0


Hollywood-Star Johnny Depp warnt eindringlich vor „Cancel Culture“

Mit eindringlichen Worten hat Hollywood-Star Johnny Depp vor den Folgen der kulturmarxistischen „Cancel Culture“ gewarnt. Anhänger dieser Zensurkultur führen Kampagnen gegen unliebsame Personen, indem sie ihnen politisch unkorrekte Aussagen und Haltungen vorwerfen. Depp selbst sprach von einem Phänomen, das so weit fortgeschritten sei, dass jeder sein Leben zerstört sehen kann, wenn ein Ankläger bereit sei, den Mob gegen ihn aufzuhetzen.

Am Rande des Filmfestivals im spanischen San Sebastian, wo der US-Schauspieler für sein Lebenswerk geehrt wird, sagte Depp zu Reportern: „Es ist so weit außer Kontrolle, dass ich Ihnen versprechen kann, dass niemand sicher ist – nicht einer von Ihnen. Niemand ist sicher, solange jemand bereit ist, einen Satz zu sagen.“

Der aus der „Fluch der Karibik“-Filmreihe bekannte Schauspieler äußerte sich auch zu den oft schwerwiegenden Folgen der „Cancel Culture“ für den Betroffenen: „Es braucht nur einen Satz, dann ist kein Boden mehr da, dann wird der Teppich unter den Füßen weggezogen. Das ist nicht nur mir passiert, das ist vielen Leuten passiert.“

Zu Depps persönlicher Erfahrung mit der „Cancel Culture“ gehört, dass er 2020 vom US-Filmunternehmen Warner Bros. gedrängt wurde, von seiner Rolle in der „Phantastische Tierwelten“-Filmreihe zurückzutreten, nachdem er eine Verleumdungsklage gegen den Herausgeber der britischen Zeitung „The Sun“ verloren hatte. Dieser hatte ihn im April 2018 in einem Artikel als „wife beater“, also als „Ehefrauenprügler“, bezeichnet. Hintergrund sind Beschuldigungen von Depps Ex-Frau Amber Heard im Zuge eines Rosenkriegs.

Im August 2021 erlaubte ein Richter im US-Bundesstaat Virginia Depp angesichts der Gerichtsverfahren im Vereinigten Königreich, eine Verleumdungsklage gegen Heard einzureichen.

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