Die heimischen Studenten müssen einen Semersterbeitrag von 25,20 an die Österreichischer Hochschülerschaft abliefern, ohne dafür eine nennenswerte Gegenleistung zu erhalten. Im Gegenteil, die Studentenvertreter verschwenden die Zwangsbeiträge für linksextreme Umtriebe, wie eine Vielzahl von Beispielen zeigt.
Den jüngsten Fall betrifft die ÖH an der Universität Wien, die auf Instagram einen Rechtshilfe-Workshop mit der „Roten Hilfe“. Erklärend heißt es dazu: „Das Antifa Referat organisiert zusammen mit der Roten Hilfe Wien einen kostenlosen Rechtshilfeworkshop, um dich über deine Rechte und Pflichten im politischen Kontext zu informieren.“ Die Rote Hilfe Wien ist eine umstrittene Organisation aus dem linksextremen Spektrum, die wiederholt durch Nähe zu mutmaßlich gewaltbereiten Gruppierungen aufgefallen ist. Über sich selbst schreibt die linksextreme Gruppe: „Die Rote Hilfe Wien ist eine strömungsübergreifende, linke Solidaritätsorganisation. Wir arbeiten gegen staatliche Repression, also die rechtliche Verfolgung und Bestrafung von Aktivist*innen.“
Scharfe Kritik an der Zusammenarbeit der ÖH und der Roten Hilfe übt FPÖ-Studentensprecher Manuel Litzke: „Es ist absolut inakzeptabel, dass die ÖH Uni Wien Pflichtbeiträge von Studenten dafür verwendet, um linksextreme Strukturen zu unterstützen und politisch einseitige Veranstaltungen zu organisieren. Die ÖH hat den gesetzlichen Auftrag, alle Studierenden zu vertreten – nicht, sie politisch zu indoktrinieren oder extremistischen Organisationen eine Bühne zu bieten.“
Für Litzke ist zudem problematisch, dass der Workshop explizit im „politischen Kontext“ stattfinden soll und gemeinsam mit der Roten Hilfe Wien organisiert wird. „Hier geht es offensichtlich nicht um neutrale Rechtsinformation, sondern um die Vorbereitung auf Auseinandersetzungen mit politisch Andersdenkenden“, so der FPÖ-Studentensprecher.
