Selenski will, dass die USA Tschetscheniens Präsidenten Kadyrow entführen

Ukrainischer Machthaber spricht sich offen für Missachtung des Völkerrechts aus

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Autor: B.T. Bild: Wikipedia/Kremlin.ru Lizenz: CC BY 4.0


Am 3. Jänner haben die USA bei einem völkerrechtswidrigen Militäreinsatz den linken venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro und dessen Frau festgenommen und anschließend nach New York gebracht, wo Maduro wegen „Drogenterrorismus“ der Prozess gemacht werden soll. Während das Vorgehen von US-Präsident Donald Trump vielerorts auf Kritik stößt – die renommierte britische Denkfabrik Chatham House, der man keine Sympathie für lateinamerikanische Sozialisten vorwerfen kann, schreibt, Maduros Gefangennahme habe „keine völkerrechtliche Rechtfertigung“ – sieht der ukrainische Machthaber Wolodimir Selenski darin ein Vorbild.

Selenski, dessen Amtszeit im Mai 2024 abgelaufen ist und dessen demokratische Legimitation weitaus fragwürdiger ist als die Maduros, schlug nun dem Westen vor, Ramsan Kadyrow, den Präsidenten der russischen Teilrepublik Tschetschenien, zu entführen, um Druck auf Russlands Präsidenten Wladimir Putin auszuüben: „Sie haben es schnell gemacht. Mögen Sie einen ähnlichen Einsatz gegen, wie heißt er noch, Kadyrow, ausführen“, sagte Selenski. Denn mit der Absetzung Maduros hätten die USA gezeigt, dass sie die Macht zur Beeinflussung Russlands hätten.

Eine Absetzung Kadyrows werde den russischen Präsidenten Wladimir Putin dazu bewegen, seine anhaltende militärische Offensive gegen die Ukraine „noch einmal zu überdenken“. Kadyrow gilt als wichtiger Unterstützer Russland in dem in der Ukraine ausgetragenen Stellvertreterkrieg gegen die NATO. Mehrere Einheiten mit Freiwilligen aus Tschetschenien sollen an der Seite der russischen Armee kämpfen.

Kadyrow warnte indessen Selenski: „Wenn der Befehl erteilt wird, werden Selenski und seine Kumpane noch schneller in [der tschetschenischen Hauptstadt] Grosny landen als Maduro in den USA.

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