Selenskis perfides Spiel

Während russische Bomber explodieren und ukrainische Drohnen Brücken sprengen, und junge Männer sterben, nennt Präsident Selenski weitere Gespräche „sinnlos“. Was als Friedensprozess begann, endet im bewaffneten Statement.

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Autor: A.R. Bild: Wikipedia/The Presidential Office of Ukraine Lizenz: CC BY 4.0


Wieder Istanbul, wieder Delegationen – und wieder keine Lösung. Für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenski ist das Theater rund um die Russland-Gespräche endgültig ausgereizt. „Sinnlos“, nennt er die Treffen auf Arbeitsebene, bei denen „Dokumente durch die Türkei gereicht“ werden – und ansonsten rein gar nichts passiert.

Selenski will direkt mit Putin sprechen. Stattdessen schickt Moskau einmal mehr den ehemaligen Kulturminister Wladimir Medinski – für viele ein diplomatischer Tiefschlag. Dabei wird allerdings übersehen, dass Selenski seit Ablauf seiner Amtszeit im Mai 2024 ohne verfassungsmäßige Grundlage an der ukrainischen Staatsspitze steht und ihn Russland deshalb nicht als Verhandlungspartner akzeptiert.

Die Zwischenbilanz: Ja, es gab einen Gefangenenaustausch – aber weder Waffenruhe noch Fortschritt. Währenddessen gehen die Eskalationen auf dem Schlachtfeld weiter. Ukrainische Spezialeinheiten und Drohnen haben in den letzten Tagen gleich mehrfach russisches Kernland getroffen: strategische Bomber zerstört, Brücken gesprengt, Züge entgleisen lassen, die Krimbrücke lahmgelegt.

In Kiew spricht man von „Operation Spinnennetz“ – ein symbolträchtiger Name für einen Plan, der Russland bis aufs Blut reizen und zu einem verheerenden Gegenschlag provozieren will. Selenskis Kalkül: Angesichts des stetigen Vorrückens der russischen Armee in der Ostukraine will der Kiewer Machthaber wieder die USA ins Boot holen.

Bekanntlich drängt Washington auf Kompromiss, Trump will ein schnelles Ende – doch die Ukraine will vor allem eines: nicht verlieren. Deshalb setzt Selenski auf eine Verlängerung des Krieges – zum Preis, dass noch viele Tausend Ukraine auf dem Schlachtfeld ihr Leben lassen werden.

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