Teuerungsrate bereits bei 6.8 Prozent – Notbremse ziehen!

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Autor: A.T.  Bild: Wikipedia/Bwag Lizenz: CC BY-SA 4.0


Die von der Wifo abgegebene Prognose sollte die Regierung sofort zum Handeln bewegen. Ansonsten werden jene Konsumenten die besonders auf die Hauptpreistreiber angewiesen sind, völlig betroffen sein.

Wie man unschwer am eigenen Geldbeutel erkennen konnte, steigen momentan die Preise für Heizen, Treibstoffe und Lebensmittel schier ins Unermessliche. Das aktuelle Preisniveau befindet sich derzeit bei 3,3 Prozent über dem Vergleichszeitraum von 2020. Zu den genannten Güter treffen uns nun auch die Nachwehen der Corona-Maßnahmen und die „öko(a)soziale“ Steuerreform. Das erklärte der freiheitliche Parteiobmann Herbert Kickl und fordert daher konkretes Handeln beziehungsweise das sofortige Ziehen der Inflations-Handbremse.

Dazu zählen beispielsweise das Einfrieren der Energiepreise bei allen staatlichen Energieanbietern. Weiters sollte die Einführung eines „Covid-Warenkorbes“ mit Gütern des täglichen Lebens, deren Preis ab einem gewissen Wert gedeckelt werden kann, debattiert werden. Weiters schlägt Kickl eine Regelung für diese besonders herausfordernden Zeit vor. So sollen etwa Güter des täglichen Gebrauchs an das Lohnniveau der Österreicher gekoppelt werden.

Ein solches System gab es bereits in der Vergangenheit. Diese Aktionen sind aufgrund der aktuellen Krise heute ebenfalls notwendig. Beim sogenannten „Miniwarenkorb“ mit Produkten des wöchentlichen Einkaufs etwa, ist die Teuerungsrate mit 6,8 Prozent aktuell auf einem Rekordniveau. Weiters zu beachten ist, dass das Ende der Fahnenstange der Inflation laut Wifo aber leider noch nicht erreicht ist. Ein Höhepunkt von 4,5 Prozent Gesamtinflation soll laut Prognose im Jänner 2022 erreicht sein.

„Das ist gewaltig und deshalb fordern wir Freiheitliche eine Preisdeckelung bei Treibstoffen, Heizöl und Gas ein. Weiters muss das Belastungspaket der öko(a)sozialen Steuerreform sofort auf Eis gelegt werden. Diese Reform zahlen sich die Menschen über die kalte Progression selber – und zusätzlich werden mit der CO2-Strafsteuer Autofahren und Heizen verteuert, was vor allem all jene voll trifft, die finanziell schon jetzt kaum über die Runden kommen.“, so Herbert Kickl abschließend. Der Bundesparteiobmann merkte zusätzlich an, dass die Regierung sich offenbar in einer Schockstarre befinde und keine Tendenzen zeige, der Bevölkerung zu helfen.

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