Tondern behält deutschen Bürgermeister

Großer Erfolg für die deutsche Minderheit in Dänemark

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Autor: A.S. Bild: Wikipedia/Wolfgang Pehlemann Lizenz: CC BY-SA 3.0


Tondern behält deutschen Bürgermeister: Die Kommunalwahl und Regionalwahl in Dänemark fand am Dienstag, 18. November, statt, Die Schleswigsche Partei hat nicht nur die Kommunalwahl gewonnen, sondern auch den Bürgermeisterposten gehalten. Eine breite Mehrheit steht hinter Jørgen Popp Petersen. Seine Partei, die Schleswigsche Partei, feierte einen Wahlsieg und wurde mit acht Mandaten die größte Partei der Kommune.

Auf dieser Grundlage machten 28 Abgeordnete in der Nacht eine politische Absprache, in der sie Jørgen Popp Petersen zum Bürgermeister wählten. Alle Parteien bis auf die Dänische Volkspartei haben sich der Absprache angeschlossen. Jørgen Popp Petersen zeigte sich vom guten Abschneiden der SP zufrieden: „Während des Wahlkampfs habe ich sehr viel Anerkennung und Rückendeckung erfahren. Die Bevölkerung hat differenzieren können. Man hat in erster Linie mein politisches Wirken und die Zusammenarbeit im Stadtrat bewertet. Das freut mich natürlich sehr“, so Popp Petersen nach kritischen Fragen der Presse.

Großer Erfolg für die deutsche Minderheit in Tondern. Hier verdoppelt sich die Schleswigsche Partei von vier auf acht Sitze, wird stärkste Kraft, und Jørgen Popp Petersen bleibt Bürgermeister. Hinrich Jürgensen, Vorsitzender des Bundes Deutscher Nordschleswiger, zeigt sich mit dem Ergebnis der Wahl insgesamt zufrieden. „Die Schleswigsche Partei hat zwei Mandate dazugewonnen im Verhältnis zur letzten Wahl. Da hatten wir nordschleswigweit zehn Mandate, die sind jetzt auf zwölf angestiegen. Das ist für uns ein sehr schöner Erfolg“, sagte er. „Sonst ist mehr oder weniger der Einfluss, den wir in den verschiedenen Kommunen haben, fast gleichgeblieben.“

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