US-Justizministerium stuft „Antifa Ost“ (Hammerbande) als terroristische Organisation ein

Vier europäische Antifa-Gruppierungen betroffen – Maßnahme mit Vorbildcharakter für Europa

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Autor: B.T. Bild: Pixabay Lizenz: –


Während in Österreich und in der Bundesrepublik Deutschland die Antifa Narrenfreiheit genießt, setzen die Vereinigten Staaten ein wichtiges Zeichen gegen den gewaltbereiten Linksextremismus in Europa. Nachdem Präsident Donald Trump Ende September die US-Antifa zur inländischen terroristischen Organisation erklärt hatte, stufte nun das US-Justizministerium vier europäische linksextremistische Gruppen als „ausländische terroristische Organisationen“ ein.

Bei den betroffenen Gruppierungen handelt es sich zum einen im die bundesdeutsche Antifa Ost, die als „Hammerbande“ für Schlagzeilen sorgte. Die Antifa Ost hat unter anderem Mitte Februar 2023 in Budapest mit Hämmern Anschläge auf Passanten verübt, die sie der „rechten Szene“ zuordnete. Dabei gab es mehrere zum teil Schwerverletzte, mehrere Täter wurden bereits zu Haftstrafen verurteilt. Am 26. September 2025 erklärte Ungarn die Antifa Ost zur terroristischen Organisation und setzte die Gruppe auf seine nationale Anti-Terror-Liste.

In Budapest muss sich derzeit der Linksextremist Simeon T., der sich nun „Maja“ nennt, vor Gericht verantworten. Zahlreiche Linke in der Bundesrepublik sowie linke Systemmedien unterstützen den „Maja T.“. Der „Deutschlandfunk“ etwa schreibt: „Maja T. ist eine non-binäre Person, identifiziert sich also weder als ausschließlich männlich noch weiblich. Das ist insofern relevant, als dass non-binäre Menschen in Ungarn systematisch drangsaliert werden.“ Für die Opfer der Hammerbande gibt es hingegen kein Wort des Mitgefühls.

Ebenfalls als ausländische terroristische Organisationen stuft das US-Justizministerium die „Informelle Anarchistische Föderation/Internationale Revolutionäre Front (FAI/FRI)“ aus Italien sowie die zwei griechischen Gruppierungen „Bewaffnete proletarische Justiz“ und „Revolutionäre Klassen-Selbstverteidigung“, die unter anderem Sprengstoffanschläge verübten.

Mit der Einstufung als ausländische terroristische Organisationen sind für deren Mitglieder Einreiseverbote in die USA sowie die Beschlagnahme von etwaigen dort befindlichen Vermögenswerten verbunden. Zwar ist unwahrscheinlich, dass die betroffenen Linksextremisten Immobilien oder Bankkonten in den Vereinigten Staaten haben, sondern vielmehr setzt die Trump-Regierung mit der Einstufung der vier europäischen Antifa-Gruppen eine Maßnahme mit Vorbildcharakter für Europa.

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