Wilders zieht die Reißleine – und bleibt damit seinem Wählerauftrag treu

Geert Wilders verlässt die niederländische Regierungskoalition – nicht aus Laune, sondern aus Prinzip. Der Grund: mangelnder Wille zur Asylwende. Ein politischer Befreiungsschlag mit Signalwirkung für ganz Europa.

by admin2

Autor: A.R. Bild: Wikipedia/Peter van der Sluijs Lizenz: GNU


Elf Monate hielt das Viererbündnis in Den Haag – nun ist Schluss. Geert Wilders, Wahlsieger und Chef der PVV, hat die Reißleine gezogen. Der Grund ist ebenso klar wie konsequent: Keine Unterschrift für ein hartes Asylpaket, kein ernsthafter Wille zur Wende – also kein Verbleib in einer Koalition, die vom eigenen Versagen gelähmt ist.

„Unsere Geduld ist am Ende“, erklärte Wilders. Und wer ihm vorwirft, ein politisches Chaos zu verursachen, hat offenbar vergessen, warum die PVV überhaupt gewählt wurde. Nicht für Kompromisse. Nicht für kosmetische Reformen. Sondern mit dem Auftrag, die Niederlande zu retten – vor einem Migrationschaos, das längst Städte, Sicherheit und Sozialsysteme überfordert.

Wilders hatte ein Zehn-Punkte-Programm vorgelegt, das nichts weniger als eine Asylwende bedeutet hätte: Grenzschließung, Stopp für neue Asylanträge, Abbau der bestehenden Strukturen. Die Antwort seiner Koalitionspartner BBB, NSC und VVD: höfliches Schweigen, taktisches Verzögern – und letztlich das übliche Weiter-so.

Doch Wilders spielt nicht das Spiel der Altparteien. Er steht für das, was viele in Europa nur zu denken wagen: Nationale Interessen vor EU-Moral. Grenzen sichern statt „humanitärer Verantwortung“. Und vor allem: Politik für die eigenen Bürger.

Während in Deutschland, Österreich und Frankreich rechte Wahlerfolge oft weichgespült oder ignoriert werden, zeigt Wilders nun: Man kann auch standhaft bleiben – und damit glaubwürdig.

Der nächste Schritt ist absehbar: Neuwahlen oder eine Regierungsumbildung. Doch egal, wie das politische Ringen in Den Haag weitergeht – das klare Signal bleibt: Wer für echte Wende gewählt wurde, darf sich nicht dem kleinsten gemeinsamen Nenner beugen.

Wilders hat geliefert – seine Gegner nicht. Das wird nicht nur in den Niederlanden bemerkt.

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