EU-Kommission gibt 73,7 Millionen Euro für mRNA-Impfstoff von Moderna aus

Verflechtungen zwischen der EU, dem pharma-industriellen Komplex und sogenannten philanthropischen Organisationen

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Autor: B.T. Bild: Wikipedia/governortomwolf Lizenz: CC BY 2.0


Die Europäische Union setzt weiter auf die umstrittenen experimentellen mRNA-Impfstoffe und zwischen ihr und dem pharma-industriellen Komplex und sogenannten philanthropischen Organisationen bestehen enge Verbindungen. Das ist die Kernaussage der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des freiheitlichen Europaabgeordneten Gerald Hauser durch die EU-Kommission.

Hauser wollte unter anderem in Erfahrung bringen, in welchem Umfang die EU-Kommission über ihre Beteiligung an der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations“ (Koalition für Innovationen zur Vorbereitung auf Epidemien – CEPI) an der Förderung zur schnellen Einführung des experimentellen Ebola-Impfstoffs von Moderna beteiligt ist. Laut EU-Kommission handelt es sich dabei um einen Beitrag von 73,7 Millionen Euro im Rahmen des Programms Horizont Europa. Und das, obwohl die Brüsseler Behörde einräumt, dass das Gesamtrisiko des Bundibugyo-Ebolavirus für die EU selbst sehr gering sei.

Hauser weist darauf hin, dass, was Ebola betrifft, Moderna besonders relevant sei: „CEPI hat bereits 2020 die Entwicklung des COVID-19-Impfstoffs von Moderna mitfinanziert. Und jetzt, 2026, ist Moderna erneut Teil des CEPI-Portfolios – diesmal beim Bundibugyo-Ebola-Impfstoff. CEPI hat dafür bis zu 50 Millionen US-Dollar zugesagt.“ Außerdem ist es für den freiheitlichen EU-Abgeordneten nach den Erfahrungen mit Corona „völlig unverständlich, dass wieder Geld der EU-Bürger in die Entwicklung eines Moderna-Impfstoffs fließt. Die COVID-19-Impfstoffe waren eine Enttäuschung. Gleichzeitig hat Moderna mit den COVID-19-Impfstoffen enorme Milliardenumsätze und Gewinne erzielt. Nun werden erneut öffentliche Mittel für die Entwicklung eines Impfstoffs von Moderna bereitgestellt. Das muss jemand den Menschen draußen erklären“.

Interessant ist auch CEPI. Dabei handelt es sich um eine internationale öffentlich-private Partnerschaft, die die Entwicklung von Impfstoffen gegen Epidemien und Pandemien finanziert und koordiniert. CEPI wird von Staaten, der Europäischen Kommission, philanthropischen Organisationen und privaten Unternehmen unterstützt.

Bei den Unterstützern stechen besonders die Bill & Melinda Gates Foundation und der Wellcome Trust hervor. In einer CEPI-Mitteilung vom 19. Januar 2022 heißt es: „Die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) feiert diese Woche ihren fünften Geburtstag mit 300 Millionen US-Dollar an Zusagen der Bill & Melinda Gates Foundation und Wellcome, um ihre Arbeit zur Beendigung der akuten Phase der COVID-19-Pandemie und ihren globalen Plan zur Beseitigung zukünftiger Pandemien zu finanzieren.“ Sowohl der Gates-Stiftung als auch dem Wellcome Trust wurde wiederholt vorgeworfen, vermeintlich philanthropische Aktivitäten mit wirtschaftlichen Interessen zu vermengen.

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