Brand auf größtem Flugzeugträger der USA

Pannenserie Washingtons im Irankrieg setzt sich fort

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Autor: B.T. Bild: Wikipedia/U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 2nd Class Jackson Adkins Lizenz: gemeinfrei


Der gemeinsam mit Israel gegen den Iran geführte Angriffskrieg gegen den Irak läuft alles andere als wunschgemäß. Ging US-Präsident Donald Trump ursprünglich von einem wenige Tage dauernden „Spaziergang“ gegen die Islamische Republik aus, dauert dieser Krieg nun schon fast drei Wochen und ein Ende ist nicht in Sicht. Zu allem Überfluss brach auf dem Flugzeugträger USS Gerald R. Ford ein großer Brand aus, über dessen Ursache die Meinungen auseinandergehen. Während Teheran behauptet, das Feuer sei durch eine iranische Drohne bzw. Rakete verursacht worden, spricht Washington von einem versehentlichen Feuer.

Dem Nachrichtenportal Zerohedge zufolge seien Besatzung und Schiff bereits bis an ihre Grenzen belastet, da der Flugzeugträger dabei ist, in einen Rekordeinsatz zu gehen. Die Besatzung sei darüber informiert worden, dass ihr nun schon seit zehn Monaten dauernder Einsatz bis Mai verlängert werde, was ein ganzes Jahr auf See bedeute. Zuvor war die USS Gerald R. Ford bereits in der Karibik bei der Militäroperation gegen Venezuela im Einsatz.

Die „New York Times“ berichtete, dass es mehr als 30 Stunden dauerte, dass in der Wäscherei des Trägers ausgebrochene Feuer zu löschen, „ während das von Problemen geplagte Schiff seinen monatelangen mühsamen Weg durch die militärischen Operationen von Präsident Trump fortsetzte“. 600 Seeleute müssten nun auf dem Boden oder auf Tischen schlafen. Der Brand zeigt, dass mit zunehmender Einsatzdauer auch Flugzeugträger der USA, die als die modernsten der Welt gelten, an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und damit ihrer Einsatzfähigkeit stoßen.

Der britische Journalist Richard Medhurst weist auf X auf die Pannenserie der USA im Irankrieg hin: „Drei F-15 wurden abgeschossen. Eine KC-135 ist ‚abgestürzt‘. Der größte Flugzeugträger der USA steht in Flammen. Mehrere US-Soldaten sind aufgrund von ‚gesundheitlichen Zwischenfällen‘ ums Leben gekommen. Aber keine Sorge – all das ist reiner Zufall und steht in keinem Zusammenhang mit Kampfhandlungen. Das Pentagon würde Sie niemals anlügen.“

Anfang März wurden drei F-15 Flugzeuge über Kuwait abgeschossen. Nach US-Angaben handelte es sich angeblich um „Friendly Fire“, weil sie irrtümlich von der kuwaitischen Luftabwehr ins Visier genommen worden waren. Wenige Tage später stürzte ein Tankflugzeug vom Typ KC-135 über dem Irak ab. Und das Pentagon vermeidet es tunlichst, Informationen über die Zahl gefallener oder verwundeter Soldaten preiszugeben.

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