Drei ehemalige Angehörige britischer Spezialkräfte in der Westukraine getötet

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Autor: B.T. Bild: Wikipedia/Водник Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation


Unklar ist, was die Briten auf dem ukrainischen Militärgelände machten

Am Sonntag kamen bei einem russischen Luftangriff auf eine militärische Einrichtung in der Nähe von Lemberg (Lwiw) in der Westukraine dutzende Menschen ums Leben. Nach russischen Angaben sollen auf dem Truppenübungsplatz ausländische Söldner ausgebildet worden sein. Nun berichtete die Zeitung „Daily Mirror“, dass sich unter den mehr als 100 Toten „drei ehemalige Angehörige britischer Spezialeinheiten“ befinden sollen.

Unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen schreibt die Zeitung weiter, „die drei Männer gehörten nicht zu den ausländischen Kämpfern, die auf dem inzwischen zerstörten Stützpunkt in Jaworiw ausgebildet wurden, der nur sechs Meilen von der polnischen Grenze entfernt liegt. Es ist nicht bekannt, in welcher Spezialeinheit sie gedient haben“.

Offen ist, was die Briten auf dem ukrainischen Militärgelände gemacht haben. Denkbar ist, dass die als „Berater“ der ukrainischen Streitkräfte tätig waren. Falls diese Annahme zutrifft, dürften sie nicht ohne Wissen oder Billigung der Regierung in der Ukraine tätig gewesen sein.

„Daily Mirror“ berichtet außerdem, dass nach ukrainischen Geheimdiensterkenntnissen „russische Spione“ vor dem Angriff Informationen über den Truppenübungsplatz geliefert haben: „Einer der 1.500 ausländischen Rekruten, die dort angeblich für die Ukraine gegen Russland kämpfen sollen, wird verdächtigt, wichtige Koordinaten und Informationen nach Russland zu senden.“

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