In der Bundesrepublik Deutschland ist dramatischer Anstieg von Vergewaltigungen zu verzeichnen. Laut Polizeistatistiken gab es im Jahr 2025 etwa 13.920 Fälle von Vergewaltigungen, was gegenüber dem Jahr 2024 einen Anstieg von neun Prozent bedeutet. Noch krasser fällt der Vergleich mit 2018 aus. In diesem Jahr wurden 8.106 Fälle dieses Sexualdelikts verzeichnet, was einen Anstieg von 71,72 Prozent entspricht. Zusammengetragen hat diese Zahlen die Zeitung „Welt am Sonntag“, sie basieren auf einer Abfrage unter allen Bundesländern und erfassen polizeilich abgeschlossene Ermittlungen.
„Sexualisierte Gewalt gegen Frauen ist ein ernstes Problem in Deutschland“, sagte dazu Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) der Zeitung. „Vergewaltigungen sind entsetzliche Verbrechen und eine besonders schwere Form sexualisierter Gewalt.“ Diese Aussage stellt nichts mehr als eine Floskel dar, da hinlänglich bekannt ist, dass Opfer von Vergewaltigungen häufig ihr Leben lang unter den Folgen der Tat leiden.
Etwas konkreter äußerte sich Hessens Justizminister Roman Poseck. Der CDU-Politiker sagte zwar, dass die meisten Vergewaltiger die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, „die Wahrheit jedoch ist, dass Täter mit Migrationshintergrund überproportional vertreten sind“. Für 2025 liegen zwar noch keine Zahlen vor, aber 2024 waren rund 41 bei Verbrechen gegen die sexuelle Selbstbestimmung rund 41 Prozent der Tatverdächtigen Ausländer.
