Gegenentwurf zur ORF-Propaganda

Buch zu „70 Jahre FPÖ“

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Autor: Red. Bild: Screenshot „FPÖ/ZZ“ Lizenz: –


Anlässlich des 70-jährigen Bestehens der FPÖ präsentierte FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher Christian Hafenecker gemeinsam mit dem Autor, ZZ-Herausgeber Andreas Mölzer das Buch „Klare Verhältnisse | Alles für Österreich“ zur Parteigeschichte und zog eine kritische Bilanz über die Berichterstattung der Systemmedien. Besonders scharfe Kritik übte der FPÖ-Generalsekretär an der jüngsten ORF-Dokumentation zum Partei-Jubiläum. Diese sei ein Paradebeispiel für manipulativen Gesinnungsjournalismus gewesen. „Es ging nur darum, uns zu stigmatisieren und zu delegitimieren. Dass man dann als einzige ‚Expertin‘ eine altbekannte linke Journalistin einlädt, ist bezeichnend dafür, wie der ORF seine Zwangsgebühren missbraucht: nicht, um zu berichten, sondern um selbst politische Partei zu sein“, so Hafenecker.

Als Gegenentwurf dazu diene das nun präsentierte Buch, das eine schonungslose und faktenbasierte Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte sei – inklusive Krisen und Skandalen. Es sei eine „Pflichtlektüre für alle, die über uns urteilen wollen, bevor sie eigentlich urteilen können.“ Vor allem würden darin jene Leistungen der FPÖ dokumentiert, die von den Systemmedien systematisch verschwiegen würden. Hafenecker nannte beispielhaft die von Friedrich Peter initiierte Wahlrechtsreform von 1970: „Jene, die heute am lautesten über uns schimpfen, verdanken ihre Existenz eigentlich einer freiheitlichen Pioniertat. Es würde heute keine Grünen und keine Neos im Parlament geben, wenn wir damals nicht den Proporz der Einheitsparteien ÖVP und SPÖ aufgebrochen hätten. Das ist eine demokratiepolitische Leistung, die der ORF bei keiner Gelegenheit erwähnt.“

Andreas Mölzer, der dieses Buch im Auftrag des Freiheitlichen Bildungsinstituts (FBI) verfasst hat, sieht in diesem neuen Werk „einen Textbildband, der die Geschichte der FPÖ sowie ihres politischen Lagers umfassend darstellt“.

Das Buch ist eine erweiterte und aktualisierte Neuauflage von Vorgängerversionen, die bereits zu früheren Parteijubiläen erschienen sind. Strukturell wurde ein unkonventioneller Ansatz gewählt, denn die Geschichte wird nicht chronologisch von den Anfängen bis heute erzählt, sondern führt den Leser von der aktuellen politischen Situation rückwärts bis zu den historischen Wurzeln des Dritten Lagers in der Revolution von 1848.

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