Grüne Kommunalpolitikerin stellt Lebensrecht von AfD-Wählern in Frage

Fragte ihre Follower auf X, ob die Organspende an AfD-Wähler zustimmen würden

by admin2

Autor: B.T. Bild: Screenshot „X“ Lizenz: –


Julia Probst ist eine Stadträtin der Grünen in Weißenhorn im Landkreis Neu-Ulm in Bayern. Größere Bekanntheit erlangte sie, weil sie eigenen Angaben zufolge erste gehörlose Stadträtin Bayern ist. Nun machte sie auf X (vormals Twitter) ein Posting, in dem sie das Lebensrecht von AfD-Wählern in Frage stellt. Sie fragte ihre Follower, ob sie einer Organspende zustimmen würden, wenn der potenzielle Empfänger AfD-Wähler sei.

An der Umfrage beteiligten sich über 3.800 Nutzer, und rund ein Viertel beantwortete die Frage mit „Nein“, würde also einer Organspende nicht zustimmen, wenn der potenzielle Empfänger ein AfD-Wähler ist. Anders als in Österreich, wo die sogenannte Widerspruchslösung gilt, wo der potenzielle Spender einer Organspende ausdrücklich widersprechen muss, gilt in der Bundesrepublik Deutschland die Zustimmungslösung.

Franz Schmid, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der AfD im Kreis Neu-Ulm sagt zu Probsts Posting: „Was Julia Probst von den Grünen hier äußert, ist zutiefst menschenverachtend und verstößt gegen Artikel 1 des Grundgesetzes. Wer Menschen aufgrund ihrer politischen Überzeugung das Recht auf Leben abspricht oder in Frage stellt, stellt sich in eine Linie mit totalitären Verbrechern. Solche Äußerungen werfen die Frage auf, ob Frau Probst ein Fall für den Verfassungsschutz ist! Ich fordere die Grünen im Landkreis Neu-Ulm, insbesondere ihre Repräsentanten Ilona Möschner und Ekin Deligöz auf, sich öffentlich dazu zu äußern und diese Frau zur Rechenschaft zu ziehen!“

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