Während Brüssel weiter an der Verwirklichung seines zentralistischen EU-Traums feilt, versammeln sich in Budapest führende Vertreter patriotischer Bewegungen zur CPAC Hungary – einer internationalen Plattform für jene, die sich dem globalistischen Mainstream entgegenstellen. Mit dabei: FPÖ-Delegationsleiter Harald Vilimsky, AfD-Chefin Alice Weidel und Balázs Orbán, der politische Direktor des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán.
Im Zentrum der Debatten steht ein klares Bekenntnis zur nationalstaatlichen Souveränität – ein Begriff, der in Brüsseler Kommissionskreisen mittlerweile als politisch inkorrekt gilt. Vilimsky warnte eindringlich vor einer „gefährlichen Entwicklung“: Immer tiefgreifender mischten sich demokratisch nicht legitimierte EU-Beamte in Angelegenheiten ein, die in den Mitgliedsstaaten entschieden werden müssten – von der Migrationspolitik bis zur Energieversorgung.
Der FPÖ-Politiker bringt es auf den Punkt: „Die EU darf kein zentralistischer Superstaat werden, sondern muss sich wieder auf die freiwillige Zusammenarbeit souveräner Vaterländer besinnen.“ Das ist nicht nur eine nostalgische Rückbesinnung auf die Römischen Verträge – es ist ein notwendiger Kurswechsel angesichts zunehmender Bevormundung aus Brüssel.
Die CPAC Hungary steht sinnbildlich für diesen Kurs. Das Line-Up liest sich wie das Who’s Who des globalen konservativen Widerstands: Viktor Orbán, Robert Fico, Herbert Kickl, Alice Weidel, Santiago Abascal – ergänzt von internationalen Gästen aus den USA, Israel und Lateinamerika. Auch Ex-Präsident Donald Trump ließ es sich nicht nehmen, per Videobotschaft Grüße zu senden – inklusive Lob für Orbán, den er als „großartigen Mann“ bezeichnete.
Was diese Konferenz besonders macht, ist nicht nur die geballte politische Prominenz, sondern die inhaltliche Klarheit: Es geht nicht um kosmetische Korrekturen, sondern um eine fundamentale Kehrtwende – weg von einer technokratischen Elite, hin zu demokratisch rückgebundenen Nationalstaaten mit eigenem Gestaltungsanspruch.
Orbán selbst kritisierte in seiner Rede die politische Ausschaltung von Marine Le Pen in Frankreich und die mediale wie geheimdienstliche Kriminalisierung der AfD in Deutschland. Es sei ein Kampf zwischen jenen, „die ihre Heimat lieben“, und jenen, die grenzenlose Ordnungslosigkeit zur Doktrin erhoben hätten. Der Applaus im Saal war laut – und lang.
In Budapest zeigt sich, dass die patriotische Internationale nicht nur existiert, sondern wächst. Die Strategie der Diffamierung durch linke Medien und staatsnahe Institutionen – ob durch Gerichtsverfahren oder „Verfassungsschutz“-Überwachung – wirkt zunehmend hilflos, je sichtbarer und vernetzter diese Bewegungen werden.
„Wir wollen Kooperation, aber keine Unterwerfung.“, so Vilimsky. Der Souveränitätsgipfel in Budapest ist dafür das deutlichste Zeichen. Und wer wissen will, wohin Europa sich entwickelt, wenn sich der Trend nicht umkehrt – der sollte genau hinschauen, was in Brüssel geplant und in Budapest verhindert wird.
A.R.
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