Autor: A.R.
In einem Interview mit CNBC kündigte der Tesla-Chef den Start eines Robotaxi-Pilotprojekts in Austin bis Ende Juni an. Zehn Model Y sollen dann in einer Geofencing-Zone völlig fahrerlos unterwegs sein, mit einer neuen Version des Selbstfahrsystems namens „FSD Unsupervised“. Die Fahrzeuge werden anfangs noch engmaschig von Tesla-Mitarbeitern überwacht. Doch, so Musk: „Wenn das Vertrauen wächst, braucht es immer weniger davon.“
Der Start in Austin ist erst der Anfang. San Francisco und Los Angeles sollen bald folgen. Anders als etwa Waymo setzt Tesla weiter auf eine Kamera- und KI-basierte Lösung ohne teure Lidar-Technik. Laut Musk sei dies „das, was im realen Straßensystem am besten funktioniert“.
Dass Tesla im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von 20 % bei den Autos verzeichnen musste, erklärt Musk mit Werksumbauten für den neuen Model Y, gleichzeitig sieht er nun „eine starke Nachfrage-Rückkehr“.
Auch zur Konkurrenz äußerte sich Musk gelassen – BYD und Co. seien für ihn irrelevant: „Ich achte nur auf das, was wir selbst entwickeln.“ Und auch zur eigenen Rolle sagte er beim Qatar Economic Forum klar: „Ich leite noch mindestens fünf Jahre Tesla.“
Ob das Robotaxi tatsächlich das hält, was Musk verspricht, bleibt unklar, aber das PR-Manöver sitzt. Austin wird zum Testfeld der Zukunft.
