In Berlin hat die palästinensische Terrororganisation Hamas erheblichen Einfluss. Nun scheint auch Düsseldorf unter ihren Einfluss zu geraten. Der israelische Nationalspieler Shon Weissman sollte vom andalusischen Zweitligisten FC Granada zu Fortuna Düsseldorf in die zweite Bundesliga wechseln. Düsseldorfer „Fans“ haben dies mit einer Kampagne nun verhindert. Die Empörung vieler Fortuna-„Fans“, initiierten Petitionen und Proteste. Dies führte dazu, dass der Verein nach einer Krisensitzung den Transfer tatsächlich absagte. Klaus Allofs, Vorstand von Fortuna, erklärte: „Wir haben uns intensiv mit dem Spieler beschäftigt, uns aber final entschieden, von einer Verpflichtung abzusehen.“
Weissman zeigte sich standhaft: Er betonte ausdrücklich, dass „ein Mensch immer zu seinem Land stehen“ werde. „Ich werde weiterhin stolz die israelische Flagge tragen – egal, wo ich spiele.“ Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf kritisierte die Entscheidung als Ergebnis einer „Anti-Israel-Kampagne“, während die Deutsch-Israelische Gemeinde von einem „Armutszeugnis“ sprach und ein „israelfeindliches Klima“ in Deutschland anprangerte.
Bemerkenswerterweise konnte diesmal nicht die AfD für diese „Pogromstimmung“ verantwortlich gemacht werden. Fortuna Düsseldorf möchte gern in die Bundesliga aufsteigen und hoffte auf die Tor Weissmans. Nun müssen die Rheinländer einen anderen Torjäger suchen.
