Deutschland: Die Wehrpflicht schleicht sich zurück

Verteidigungsminister Pistorius tarnt die Reaktivierung der Wehrpflicht als „freiwillige Initiative“. Doch der Mechanismus für die Zwangsverpflichtung junger Männer steht längst bereit.

by admin2

Autor: A.R. Bild: Wikipedia/Dr. Frank Gaeth Lizenz: CC BY-SA 4.0


Die Regierung vollführt ihren nächsten Schritt in Richtung Entmündigung: Unter dem Deckmantel einer „freiwilligen Dienstpflicht“ bereitet Verteidigungsminister Boris Pistorius klammheimlich die Rückkehr der Wehrpflicht vor. Das neue Wehrdienstgesetz mag sich harmlos geben – in Wahrheit enthält es alle Hebel, um binnen Wochen junge Männer wieder in Uniform zu stecken.

Die Argumentation ist gewohnt dreist: Weil man sich ein „neues Gesetzgebungsverfahren“ im Ernstfall ersparen wolle, wird der gesetzliche Mechanismus gleich mitgeliefert. Wer sich nicht freiwillig meldet, wird eben verpflichtet – rechtzeitig zur nächsten Eskalation im geopolitischen Spiel um NATO-Grenzen, Aufrüstungsziele und Transatlantikloyalität.

Dabei herrscht nicht einmal Einigkeit innerhalb der SPD: Während Fraktionschef Miersch die Rückkehr zur Pflicht ablehnt, macht Parteichef Klingbeil bereits offen Front für die Zwangsmaßnahme. CDU-Vertreter fordern ohnehin schon die Einberufung samt Frauenquote. Die Bundeswehr plant derweil mit utopischen Zielzahlen – 260.000 Soldaten, 200.000 Reservisten – während sie aktuell weder über Kasernen noch über Ausbilder verfügt. Was fehlt, ist nicht Nachwuchs, sondern Realitätssinn.

Die Wehrpflicht könnte leise zurückkehren – leise, bürokratisch vorbereitet, und bald per Knopfdruck aktiviert. Der „Verteidigungsfall“ wird zur innenpolitischen Verlegenheitslösung, wenn freiwillige Rekrutierung scheitert.

Das könnte Sie auch interessieren