Hammerbande-Schläger „Maja T.“ in Ungarn erstinstanzlich zu acht Jahren Haft verurteilt

Während in Österreich Antifa Narrenfreiheit genießt, geht Ungarn konsequent gegen linke Gewalt vor

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Autor: B.T. Bild: Alexei from Pixabay Lizenz: –


Wie große der Unterschied zwischen Österreich, wo eine Mitte-Links-Regierung amtiert, und dem nationalkonservativ regierten Ungarn ist, zeigt sich unter anderem im Umgang mit dem gewaltbereiten Linksextremismus. Während hierzulande Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) die Antifa nicht kennen will, geht Ungarn konsequent gegen Mitglieder dieser linksextremen Schlägertruppe vor. Ein Gericht in Budapest verurteilte in erster Instanz ein Mitglied der berüchtigten Hammerbande zu acht Jahren Haft. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von 24 Jahren gefordert.

Der verurteilte Linksextremist – bei ihm handelt es sich um den Deutschen Simeon T., einen biologischen Mann, der sich als „nicht-binäre Person“ sieht und sich „Maja“ nennt – griff im Februar 2023 in Budapest zusammen mit Gesinnungsgenossen mit Hämmern Passanten an, die sie als Rechtsextremisten betrachteten und fügten ihnen zum Teil schwere Verletzungen zu. Wer, getrieben von blindem ideologischen Hass, mit einer derartigen Brutalität vorgeht, der nimmt den Tod seiner Opfer zumindest billigend in Kauf, womit nicht mehr schwere Körperverletzung vorliegt, sondern versuchter Mord, für den es eine weitaus höhere Strafdrohung gibt. Nicht zu Unrecht hatte die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von 24 Jahren für T. gefordert, womit der Linksextremist mit einem milden Urteil davonkam.

T. wurde Ende 2023 in Berlin festgenommen und nach Ungarn ausgeliefert, was zu Protesten in der linken Szene führte. Und zwar nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch in Österreich, wo im Sommer 2025 die Grünen eine parlamentarische Anfrage an Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) stellten „betreffend Rechtswidrige Überstellung der Antifaschist:in Maja T. nach Ungarn und die Rolle österreichischer Behörden“. Darin zeigt die linksextreme Partei kein Mitgefühl für die Opfer der „Hammerbande“, es findet sich keine Verteilung politischer Gewalt, stattdessen wird T. in die Opferrolle gedrängt und die Polizei angepatzt: „Zudem sind die Maßnahmen, die die Polizei bei der Überstellung von Maja T. getroffen hat, mehr als bizarr und bedenklich“, heißt es in der Anfrage.

Zur nunmehrigen erstinstanzlichen Verteilung des Antifa-Schlägers findet der freiheitliche Generalsekretär Christian Hafenecker klare Worte: „Wer Menschen auf offener Straße verfolgt und sie mit einem Hammer zusammenschlägt, offenkundig in Mordabsicht, ist kein Aktivist, sondern ein Gewalttäter. Alles andere ist bewusste Verharmlosung und politischer Etikettenschwindel“. Zudem betonte Hafenecker, dass das Verfahren belege, dass der ungarische Rechtsstaat die Opfer schützt und Gewalt konsequent sanktioniert. „Ungarn nennt die Dinge beim Namen und urteilt nach Recht und Gesetz. Genau das fehlt in Österreich zunehmend.“

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