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Was in der Nacht am Gürtel geschah, ist mehr als ein Verbrechen, es ist ein lauter Weckruf. Ein Mensch tot, ein anderer schwer verletzt und ein Stadtteil, in dem Anwohner nicht mehr sicher sind: Die Schießerei in Ottakring offenbart ein Versagen, das politisch gewollt und medial beschwiegen wird. FPÖ‑Sicherheitssprecher Gernot Darmann bringt es auf den Punkt: „Dass einem mitten am Gürtel die Kugeln um die Ohren fliegen, hat mit lebenswert wirklich nichts mehr zu tun.“ Wer diese Realität leugnet oder verharmlost, verantwortet die Angst der Menschen.
Doch die Schüsse sind nur die sichtbare Spitze eines viel tieferen Problems. Parallel dazu gelang den Behörden ein Fahndungserfolg von enormer Brisanz: In Wien wurde ein Versteck mit mehreren Pistolen und Magazinen ausgehoben, das nach Ermittlerangaben zu „auslandsoperativen Strukturen der Hamas“ gehört. Ein 39‑jähriger Brite wurde in London festgenommen; nach ersten Erkenntnissen soll er Waffen in Berlin übernommen und in Wien gelagert haben. Ziel: Anschläge auf jüdische oder israelische Einrichtungen in Europa vorzubereiten.
Was heißt das in dieser Situation politisch? Zuerst: Stolze Sonntagsreden über Weltoffenheit und Multikulti nützen nichts, wenn in der Stadt Waffenlager entdeckt und Menschen auf offener Straße erschossen werden. Innenminister und Bürgermeister stehen in der Pflicht — nicht mit Symbolgesten, sondern mit klarer Politik. Die FPÖ fordert Konsequenz: Kein weiterer Nachsichtskurs, sofortiger Asylstopp für jene, die das Gemeinwesen gefährden, sowie umgehende Abschiebungen bei Straftätern und bei weggefallenen Asylgründen.
Die Verantwortlichen in ÖVP und SPÖ mögen ihre Hände in Unschuld waschen, doch die Bilanz spricht eine andere Sprache. Über Jahre aufgeschobene Grenzkontrollen, verharmloste Parallelgesellschaften und eine Willkommenskultur ohne Integrationspflicht haben die Sicherheitslage ausgehöhlt. Wien droht, seinen Anspruch als sichere, lebenswerte Metropole zu verlieren. Die Menschen erwarten Schutz, nicht Ausreden.
