Während außenpolitisch die Präsidentschaft von Donald Trump vom Angriffskrieg gegen den Iran geprägt ist, ist innenpolitisch einer der Schwerpunkte die Bekämpfung des Kulturmarxismus. Als Zeichen dieses Kampfes ließ Trump vor einem prunkvollen Bundesgebäude auf dem Gelände des Weißen Hauses eine Statue von Christoph Kolumbus aufstellen.
Bei dieser Statue handelt es sich um die Replik einer Kolumbusstatue in Baltimore im Bundesstaat Maryland, die im Juli 2020 im Zuge der Unruhen wegen des Todes des schwerkriminellen Afroamerikaners George Floyd zerstört worden war. In einem Brief an die Conference of Presidents of Major Italian American Organizations schrieb Trump, die Statuen symbolisierten den „inspirierenden historischen Werdegang der amerikanischen Geschichte und werden für immer als Symbol für Mut, Abenteuerlust und die edelsten Bestrebungen des menschlichen Geistes stehen“.
Für die in Selbsthass verfallenen Linken ist Kolumbus eine Reizfigur, weil mit der Entdeckung Amerikas die Kolonialisierung des amerikanischen Doppelkontinents begonnen hat. Mit dem Kolonialismus war zweifelsohne Leid für die indigenen Völker verbunden, dies jedoch mit den heutigen Maßstäben zu messen, kommt einem Vergleich von Äpfeln mit Birnen gleich.
