„Optimistische Asiaten, pessimistische Europäer“, so lässt sich eine Erhebung des international tätigen Marktforschungsinstituts Ipsos kurz zusammenfassen. Ipsos Global Opinion Polls – es wurden 25.709 Personen in verschiedenen Ländern befragt – sind die Bürger asiatischer Staaten mehrheitlich der Meinung, dass sich ihr Land auf dem richtigen Weg befinde, während es bei den Bürgern europäischer Länder umgekehrt ist.
Am optimistischsten sind die Bürger von Singapur, von denen 86 Prozent angaben, ihr Land gehe in die richtige Richtung, während nur 14 Prozent gegenteiliger Ansicht waren. An zweiter Stelle folgt Malaysia mit 74 zu 26 Prozent, gefolgt von Indien mit 69 zu 31 Prozent. Die Ränge vier bis sechs belegen mit Thailand, Indonesien und Südkorea weitere asiatische Staaten, und auf dem achten Rang liegt mit Argentinien der erste nichtasiatische Staat. 55 Prozent der Argentinier gaben an, ihr Land gehe in die richtige Richtung, was eine Bestätigung der Reformen des rechtsgerichteten Präsidenten Javier Milei bedeutet.
Von den Europäern am wenigsten unzufrieden sind die Polen, von denen 43 Prozent meinen, ihr Land sei auf dem richtigen Weg. Allerdings ist die Mehrheit der Polen – 57 Prozent – gegenteiliger Ansicht. Besonders pessimistisch sind die Bürger der europäischen Kernländer Frankreich, Deutschland und Großbritannien. So vertreten nur 23 Prozent der Deutschen die Auffassung, die Bundesrepublik sei auf dem richtigen Weg. Bei den Briten sind es 21 Prozent und bei den Franzosen überhaupt nur zehn Prozent. Daten über Österreich wurden nicht erhoben.
Die Erhebung von Ipsos zeigt, dass die Europäer die von einer abgehobenen politischen Elite verfolgte Politik der Deindustrialisierung, der Russland-Sanktionen, die der eigenen Wirtschaft schadet, der Klimahysterie, Wokeness und politischer Korrektheit und vielem mehr ablehnend gegenübersteht.
