Erst Drag-Lesungen vor Kindern, jetzt Kinderporno-Skandal

Ermittlungsverfahren gegen "Drag-Ikone" Jurassica Parka

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Autor: Red. Bild: Wikipedia/Mario Olszinski Lizenz: CC BY-SA 4.0


Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt aktuell, wie „welt.de“ berichtet, gegen die bekannte Dragqueen Jurassica Parka (bürgerlich Mario O.) wegen des Verdachts auf Besitz, Erwerb und Verbreitung kinderpornografischer Materialien.

Bereits im Oktober 2023 wurde Mario O. vor dem Amtsgericht Tiergarten rechtskräftig zu einer Geldstrafe von 160 Tagessätzen à 70 Euro verurteilt – ebenfalls wegen Delikten im Zusammenhang mit Kinderpornografie.

Die neue Untersuchung geht auf eine Meldung des US-Zentrums National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) zurück, dessen Hinweis im Frühjahr 2025 führte zur Hausdurchsuchung in einer Berliner Wohnung Anfang Juli.

Parka, langjährig in Berliner Politik- und Kulturszene präsent, sagte inzwischen mehrere Auftritte ab und erklärte, sich „bis auf Weiteres“ aus der Öffentlichkeit zurückziehen zu wollen. Es gilt bis zur Klärung der Vorwürfe die Unschuldsvermutung.

Der Fall wirft Fragen auf über die Wahrnehmung von Akteuren im „queeren“ Kultur- und Politikbereich – nicht zuletzt wegen Parkas früheren Verbindungen zu Figuren wie Jan Böhmermann, Ricarda Lang oder Kai Wegner. Der Auftritt in der Serie „Böhmi brutzelt“ sowie andere öffentliche Auftritte wurden zwischenzeitlich vom Sender ZDF gelöscht.
Die Ermittlungen stehen noch ganz am Anfang – wie die Staatsanwaltschaft betont, bedürfen die sichergestellten Datenträger noch umfangreicher Auswertung, bevor über eine mögliche Anklage entschieden wird.

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