Milliardengrab Pensionssystem

SPÖ will nicht einsehen, dass Reform nottut

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Autor: A.D. Bild: Steve Buissinne from Pixabay Lizenz: –


Bundeszuschüsse zu den Pensionen bilden einen wesentlichen Faktor bei der Neuverschuldung. Wenn sich in einem umlagefinanzierten Pensionssystem das Verhältnis von Einzahlern zu Beziehern zulasten der ersteren verschlechtert, ergibt sich, was selbst lernschwachen Mittelschülern einleuchten sollte, ein Finanzierungsproblem.

Doch SPÖ-Bundesgeschäftsführer Seltenheim stellt klar, dass es mit den Genossen „keine Erhöhung des Pensionsalters“ geben wird.

Die durchschnittliche Lebenserwartung der Österreicher ist stark gestiegen. Lag sie im Jahr 2000 bei rund 77,1 Jahren für Männer und 82,6 Jahren für Frauen, stieg sie bis zum Jahr 2023 auf rund 79,4 Jahre für Männer und 84,2 Jahre für Frauen.

Um in einer alternden Gesellschaft mit einem umlagefinanzierten System ein Gleichgewicht zwischen Ein- und Auszahlungen erhalten, gibt es drei Möglichkeiten. Da Leistungskürzungen und Beitragserhöhungen aber kaum in Frage kommen, ist die Ausdehnung der Lebensarbeitszeit die einzig brauchbare Stellschraube.

Eine Erhöhung des Pensionsalters würde – für jedes zusätzliche Jahr Arbeit – eine Einsparung von rund einer Milliarde Euro jährlich bedeuten. Die SPÖ-Granden müssen einsehen, dass eine Pensionsreform dringend nottut!

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