Türkischer Muttersprachenunterricht an einer Volksschule in Freistadt (OÖ)

Der Bevölkerungsaustausch findet bereits auch im ländlichen Raum statt

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Autor: B.T. Bild: Tyli Jura from Pixabay Lizenz: –


Vergangenen September sorgte eine Volksschule im südlichen Niederösterreich für Aufregung, weil sie muttersprachlichen Unterricht auf Türkisch anbot. Nun wurde ein ähnlicher Fall bekannt, wo an einer Volksschule Türkischunterricht angeboten wird. Allerdings liegt die betroffene Bildungseinrichtung nicht in einem Wiener Bezirk mit hohem Ausländeranteil, sondern im beschaulichen Freistadt im oberösterreichischen Mühlviertel. Der Bevölkerungsaustausch und Islamisierung finden also längst nicht mehr nur in Wien statt, sondern auch im ländlichen Raum.

Der Freistädter Stadtrat und FPÖ-Nationalratsabgeordnete Harald Schuh berichtet in einer Aussendung, dass ihn die teilweisen Unterrichtseinheiten in türkischer Sprache von der Schule bestätigt wurden. Grundlage dafür sei der bundesgesetzlich vorgesehene sogenannte Erstsprachenunterricht, der dem Ziel dient, die Sprachkompetenzen der Schüler zu festigen und bildungssprachliche Kompetenzen aufzubauen. Bei entsprechendem Bedarf sei dieser Unterricht also theoretisch möglich.

Für Schuh ist diese Entwicklung integrationspolitisch höchst problematisch: „In österreichischen Volksschulen muss Deutsch die zentrale gemeinsame Sprache sein. Wenn nun sogar in Volksschulen teilweise auf Türkisch unterrichtet wird und das auch Kinder betrifft, die österreichische Staatsbürger sind und in Österreich geboren wurden, dann ist das unfassbar. So kann Integration nicht funktionieren.“

Dass in der Volksschule in Freistadt Türkischunterricht angeboten wird, zeigt auch eine häufig vorhandene Integrationsverweigerung. Anstatt sich in ihrem Gastland zu integrieren, leben zahlreiche Migranten lieber in ihrer eigenen Parallelgesellschaft. Dazu merkt Schuh an: „Wenn Kinder der zweiten oder dritten Generation schlechter Deutsch sprechen als ihre Eltern oder Großeltern, dann darf dieses Problem nicht auf dem Rücken der Lehrer und der deutschsprachigen Mitschüler ausgetragen werden. Dann muss dort angesetzt werden, wo es entsteht: in Parallelstrukturen, in denen Deutsch im Alltag zur Fremdsprache degradiert wird“, spricht sich Schuh auch gegen eine Großmoschee in Freistadt aus, die aktuell geplant wird.“

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