Vom öffentlich-rechtlichen Staatsfunk zum Antifa-nahen FC St. Pauli

Die bemerkenswerte Karriere des Journalisten Patrick Gensing

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Autor: A.S. Bild: Wikipedia/Martin Kraft Lizenz: CC BY-SA 3.0


Patrick Gensing ist ein dem Linksextremismus nahestehender Journalist, den man besser als Aktivist bezeichnen sollte. Er prägte über Jahre den öffentlich-rechtlichen Staatsfunk. Als dieser von immer mehr Menschen als tendenziös wahrgenommen wurde und in eine Glaubwürdigkeitskrise stürzte, etablierte er seinen eigenen „Faktenfinder“. Seit dessen Gründung im April 2017 leitete Gensing den Faktenfinder der „Tagesschau“, dem seinerseits vermehrt Falschmeldungen vorgeworfen wurden. Dieses Format wurde wiederum in einem Beitrag von Julian Reichelt als „Faktenerfinder“ demaskiert. Gensings Ansicht nach ist die AfD für das politische Klima „derzeit gefährlicher als die NPD“. Man sieht bei Gensing zu jeder Zeit seine Bemühungen um Ausgewogenheit und Sachlichkeit.

Nebenbei war Gensing an der Herstellung und Verbreitung linker Bücher wie etwa „Fehlender Mindestabstand – Die Coronakrise und die Netzwerke der Demokratiefeinde“ beteiligt. Dieses Buch sieht eine „erschreckend breiten Allianz: von neuen und alten Feinden einer aufgeklärten Gesellschaft und des demokratischen Rechtsstaats.“. Nachdem das ganze Ausmaß des von staatlicher Seite ausgeübten Zwangs in Sachen Corona inzwischen auch vom Mainstream nicht mehr bestritten wird, ist es schon interessant, ein Machwerk eines Mitarbeiters des öffentlich-rechtlichen Staatsfunks lesen zu müssen, in dem der Widerstand gegen das Unrecht delegitimiert werden soll.

Nachdem Gensing wegen seiner politischen Schlagseite für den Staatsfunk und dessen Glaubwürdigkeit offenbar zur Belastung geworden war, wechselte er im Juni 2022 von der „Tagesschau“ zum Antifa-nahen Fußballverein FC St Pauli. Im August 2023 verkündete der Verein, dass Gensing beim FC St. Pauli bleibe und die Kommunikation für die Bereiche Strategie, Verein und Profi-Fußball verantworten werde. Derweil taucht Gensing neuerdings auch bei der Antonio Amadeu Stiftung auf, deren Gründerin Anetta Kahane in früheren Tagen der Stasi zugearbeitet hatte. Die Stiftung erhält erhebliche Staatsmittel. Der Historiker Hubertus Knabe bescheinigte Kahane, ein „mittelschweren Fall“ gewesen zu sein.

Bei den gleichfalls staatsfinanzierten „Omas gegen Rechts“ kam dieser Tage ans Licht, dass deren Anführerin Maja Wiens früher als IM „Marion“ gewissermaßen eine „Kollegin“ von Kahane war. Gensing ist Jahrgang 1974 und wohl zu jung gewesen, um „im Westen“ als Kundschafter des Friedens dem DDR-Geheimdienst zuzuarbeiten. Aber wie wir wissen, kommt es auf die „Haltung“ an und die kann man Gensing nicht absprechen.

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