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In schlechter Erinnerung sind noch die Boxbewerbe der Frauen bei den Olympischen Sommerspielen in Paris 2024. In der Kategorie Weltergewicht hatte Imane Khelif, ein biologischer Mann aus Algerien, der als Frau antrat, die Goldmedaille gewonnen. Seine Gegnerin, die Italienerin Angela Carini, hatte nicht den Funken einer Chance, was heftige Debatten über sportliche Fairness in Bezug auf die Teilnahme von Transpersonen bei Frauenwettkämpfen aufwarf.
Doch damit soll nun Schluss sein. Wie Medien berichten, plant das Internationale Olympische Komitee (IOC), Transgender-Frauen die Teilnahme an Frauenwettkämpfen zu verbieten. Ein solches Verbot könnte in den nächsten zwölf Monaten in Kraft treten, da die neue IOC-Präsidentin Kirsty Coventry deutlich gemacht hat, dass sie ihr Wahlversprechen zum Schutz der Frauenkategorie umsetzen will. „Wir sollten uns bemühen, den Schutz der Frauenkategorie in den Vordergrund zu stellen, und wir sollten sicherstellen, dass dies im Einvernehmen mit allen Beteiligten geschieht“, sagte Coventry, eine ehemalige Olympische Schwimmerin aus Simbabwe.
Beim geplanten Verbot dürfte indirekt auch Donald Trump eine Rolle gespielt haben. Denn der US-Präsident unterzeichnete im Februar eine Verfügung, welche Transgender-Frauen von Frauensportarten ausschließt, was insofern von Bedeutung ist, da die nächsten Olympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles stattfinden.
