Steuer- und Abgabenquoten liegen auf Rekordniveau, nämlich bei 52,2 Prozent. Dennoch fordert ÖGB-Chef Katzian die Einführung von Vermögens- und Erbschaftssteuern. „Breite Schultern“ sollen mehr tragen. Was die weitere Belastung der „breiten Schultern“ bewirken würde, kümmert ihn nicht.
Der Trend zur Deindustrialisierung Österreichs ist unübersehbar. Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Investitionen ins steuerfreundlichere Ausland. Tausende KMU finden gegenwärtig keine Nachfolger. Wenn es hierzulande wirklich so verlockend wäre, Unternehmer zu sein, gäbe es in der Alpenrepublik kein Nachfolgerproblem.
Das Allerletzte, was Österreich gegenwärtig braucht, ist eine weitere Belastung des (noch) produktiven Teils der Gesellschaft. Vielmehr sind, Maßnahmen nötig, die den Standort attraktiv machen, um Kapital ins Land zu holen oder hier zu halten. Wenn es keine Anreize mehr gibt, sich außerhalb des Dunstkreises des Großen Bruders selbständig tätig zu werden, ist der wirtschaftliche Niedergang programmiert. Der unternehmerische Mittelstand war und ist das Rückgrat der Gesellschaft. Ihn mit den Folterinstrumenten des Steuerstaates zu zerstören, ist ein schwerer, nicht wiedergutzumachender Fehler!
